TT-Landesligist TV Oyten feiert wichtigen 9:3-Erfolg in Lüneburg

Klassenerhalt nahezu geschafft

Für Oliver Helming und den TV Oyten ist der Klassenerhalt nach dem 9:3 in Lüneburg nahezu geschafft. Foto: wes

Oyten – Im dritten Rückrundenspiel gelang Tischtennis-Landesligist TV Oyten beim ESV Lüneburg nun endlich der erste Sieg. Die Gastgeber wurden deutlich mit 9:3 bezwungen. Laut Teamsprecher Peter Igel war der Erfolg dringend notwendig, um nicht doch in die Abstiegsregionen zu geraten.

In Lüneburg mussten die Oytener neben Franz König (privat) auch auf den erkrankten Dirk Chamier von Gliszczynski verzichten. Nur gut, dass Igel kurzfristig einspringen konnte und mit Frank Mindermann ein weiterer Ersatzspieler gefunden wurde. Und der wusste vor allen Dingen im Doppel an der Seite von Peter Igel zu überzeugen. „Frank war der beste Spieler am Tisch“, lobte der TVO-Spitzenspieler. Schließlich bezwangen beide das eingespielte Lüneburger Spitzendoppel Dell/Böker, das mit einer Bilanz von 7:3 zu den besten Doppeln der Liga gehört. Oliver Helming und Vincent Vogel hatten mit Bomblat/Könnecke gar keine Probleme. Lediglich Arne Fichtner und Rüdiger Sachs mussten sich geschlagen geben – 2:1.

Im Einzel machte sich Helming das Leben etwas schwer. Denn nach einer 2:0-Satzführung ließ er im dritten Durchgang einige Matchbälle liegen. Nur gut, dass er im fünften Satz rechtzeitig seine Form wiederfand. Igel hatte trotz fehlender Spielpraxis keine Probleme mit den weich gezogenen Topspins von Bomblat – 3:0. Ähnlich souverän agierte Youngster Vogel gegen Böker. Da sich dann allerdings sowohl Fichtner als auch Mindermann trotz guter Leistung jeweils in vier Sätzen geschlagen geben mussten, hätte es beim Zwischenstand von 5:3 noch einmal eng werden können. Wurde es aber nicht, da Sachs das knappe Spiel gegen seinen ehemaligen Studiumskollegen Frassl für sich entscheiden konnte und Igel auch Dell entzauberte. Helming zeigte sich im Vergleich zum ersten Einzel verbessert und gewährte seinem Kontrahenten lediglich zwölf Zähler in drei Sätzen. Da Vogel Könnecke knapp in fünf Sätzen besiegen konnte, war der 9:3 Erfolg besiegelt. Dieser fiel zwar etwas zu hoch aus, war aber letztlich nie gefährdet. „Da Ritterhude und Wremen verloren haben, kann man nun eigentlich nicht mehr absteigen“, stellte Igel zufrieden fest. Dennoch stellte er weitere eigene Einsätze in Aussicht. Denn erst, wenn der Klassenerhalt auch rechnerisch endgültig feststeht, will sich Oytens Spitzenspieler wegen seiner anhaltenden Ellbogenbeschwerden eventuell operieren lassen. „Denn in der nächsten Saison möchte ich unter Umständen wieder regelmäßig spielen“, so Igel abschließend.  bdr

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