Favorit tanzt sich zum WM-Titel

Kjento überragt

Waren bei den Sechsjährigen das Maß aller Dinge: Die Britin Charlotte Fry auf Kjento.
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Waren bei den Sechsjährigen das Maß aller Dinge: Die Britin Charlotte Fry auf Kjento.

Verden – Bereits am Samstag fand im Rahmen der Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde das erste große Highlight statt. Im Finale der Sechsjährigen sah man einen überragenden Kjento, der inmitten der Nebelschleier des Verdener Nieselregen die Zuschauer nahezu verzauberte und Konkurrent Escamillo im Kampf um die Goldmedaille auf Platz zwei verwies.

Schon im Vorfeld des Wettbewerbs wurden die Stimmen lauter, dass der Sieger nur Kjento oder Escamillo würden heißen können. Nach der Qualifikation stand Kjento bereits in der Favoritenrolle auf die Goldmedaille. 16 Paare präsentierten dann ihr Können im ersten Finale an diesem Wochenende, doch Kjento überstrahlte sie alle. Das niederländische Warmblut (Negro x Jazz), der unter der Führung der Britin Charlotte Fry mit seiner Eleganz im lackschwarzen Kleid fast an den großen Totilas erinnerte, steigerte sogar noch seine Leistung aus der Qualifikation, die schon Weltklasseniveau hatte.

„Es macht keinen Unterschied, ob ich auf Kjento sitze oder auf einem meiner Grand Prix Pferde. Er hat ebenso viel Power. Er war in der besten Kondition, in der er hätte sein können. Ich kann dieses Pferd nicht beschreiben. Kjento ist unglaublich, vor allem, weil er noch nicht so viel Erfahrung mit Arenen dieser Art und einer so großen Zuschauermenge hatte“, so Goldgewinnerin Charlotte Fry, die gerade erst von den Olympischen Spielen aus Tokio zurückgekehrt war.

Die Darbietung dieses bis auf das kleinste Detail eingespielten Paares verschlug dann aber auch der Jury bestehend aus Dr. Jean-Michel Roudier (FRA), A. Hamoen (NED) und Maria Colliander (FIN) fast die Sprache. Der Hengst erreichte beinahe die bestmögliche Wertung von 100 Prozent, denn in allen Kriterien außer dem Trab attestierte man ihm die Höchstnote zehn. „Dieses Pferd liebt es wirklich, hier in dieser Arena zu sein“, bescheinigte auch Kommentator Peter Storr Kjentos einen einzigartigen Ausdruck. Am Ende siegte Kjento mit 96,00 Prozent vor Manuel Dominguez Bernal und Escamillo, die auf eine Wertung von 93,4 Prozent kamen. Die beste deutsche Performance im Dressurviereck zeigten Andrea Winkeler und Powerpoint de Tamise (Dark President x Sandro Song). Mit 84,2 Prozent belegten sie Platz sieben der Gesamtwertung.  kk

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