Handball-Kreisoberliga: Kirchlinteln muss sich neuen Trainer suchen

41:25 – aber Aschmies hört am Saisonende auf

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Auch wenn Wiebke Niedzella (am Ball) hier gestoppt wird, feierte sie mit Kirchlinteln einen klaren Derbysieg.

Kirchlinteln - Im Titelrennen der Handball-Kreisoberliga haben die Frauen des TSV Kirchlinteln nach dem 41:25 im Derby über die HSG Cluvenhagen/Langwedel auch weiterhin die besten Karten. Chancen besitzt auch noch die SG Achim/Baden nach einem 32:30-Erfolg. Niederlagen setzte es indes für den TB Uphusen und den TSV Daverden.

TSV Kirchlinteln - HSG Cluvenhagen/Langwedel 41:25 (19:15). „Das war eine ganz starke Leistung von meiner Mannschaft. Allerdings stoße ich als Trainer bei dem Niveau meiner Spielerinnen nun an Grenzen und stehen daher in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung“, gab Kirchlintelns Coach Sven Aschmies seinen Ausstieg zum Saisonende nach zwei Jahren bekannt. Auch wenn die HSG in der Vorwoche noch gegen Achim/Baden gewonnen hatte – erwies sich die SG für Kirchlinteln nicht als Stolperstein. „Dabei haben wir eine gute erste Halbzeit gezeigt. Der Rückstand zur Pause war mit viel Pech verbunden“, resümierte HSG-Trainerin Svenja Vast, der lediglich zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen. Das sollte sich nach der Wechsel auswirken, da das Aschmies-Team unvermindert den Druck hoch hielt und in der Deckung einen besseren Zugriff fand. Beim 25:16 (37.) war der Drops gelutscht, doch der heiße Aufstiegsaspirant war noch nicht satt. „Mein Mannschaft braucht einen Trainer, der sich in der Entwicklung noch weiter nach vorne bringt. Da muss ein Fachmann her, auch wenn ich scheinbar nicht so viel falsch gemacht haben kann“, hofft Sven Aschmies auf einen erfahrenen Nachfolger.

SG Achim/Baden - HSG Bruchhausen-Vilsen 32:30 (16:14). Dank einer stark verbesserten Leistung holte sich die SG zwei Zähler. „Wir haben dieses Mal diszipliniert gespielt. Doch für die Spitze fehlt es einfach an der Konstanz“, war SG-Trainerin Anja Dumke zufrieden. Doch zunächst war die Partie ausgeglichen verlaufen. Erst nach dem 12:12 gelang Achim/Baden das 16:14 zur Pause. Nach dem Wechsel roch es beim 20:15 (38.) nach einem deutlichen Sieg. In der Schlussphase wurde es zwar noch einmal eng, doch der Sieg war letztlich ungefährdet.

TSV Daverden - TuS Sulingen 16:27 (6:13). Nicht den Hauch einer Chance hatten die punktlosen Gastgeberinnen gegen den körperlich starken Aufstiegsaspiranten. Schon zur Pause hieß es 8:13, ehe sich beim 8:18 (37.) ein Debakel andeutete. Doch Daverden zeigte Moral und verkürzte nach einem 7:2-Lauf auf 15:20 (48.). „Dann haben bei uns aber merklich die Kräfte nachgelassen“, befand Daverdens Trainer Karsten Voigt.

SG Bremen-Ost- TB Uphusen 29:22 (10:14). Nach einer starken ersten Halbzeit führte der Außenseiter aus Uphusen mit 14:10. „Da haben wir mal gezeigt, zu welchen Leistungen wir in der Lage sind“, lobte Uphusens Trainer Peter Hatje. Als die Bremer ihre Deckung auf 5:1 stellten kam es jedoch zum Bruch. Nach dem 19:19 (40.) verlor das Hatje-Team zusehends den Glauben an die Überraschung.

bjl

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