Kirchlinteln mit Mühe / Becker rettet HSG

Nadja Jackobs hält den Rücken frei – 17:14

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Rettete Cluvenhagen/Langwedel den Sieg: Alicia Becker.

Verden - Auch im elften Auftritt langte es für Handball-Kreisoberligist TSV Daverden nicht zu Punkten – 18:29 gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf. Der TB Uphusen verlor mit 22:37 in Sulingen ebenfalls deutlich. Besser machten es die Damen des TSV Kirchlinteln (17:14 bei Bremen-Ost), der SG Achim/Baden beim 24:18 in Sottrum sowie der HSG Cluvenhagen/Langwedel mit dem hauchdünnen 22:20 beim TV Scheeßel.

SG Bremen-Ost - TSV Kirchlinteln 14:17 (3:8). „Ein hartes Stück Arbeit, ich bin sehr erleichtert“, resümierte Gäste-Coach Sven Aschmies, der sich über die Big Points freut. Im Spiel bewies die SG, warum sie die beste Deckung der Liga hat. Allerdings war die Abwehr der Gäste diesmal noch besser eingestellt und kassierte schlappe drei Gegentreffer in Abschnitt eins. Der Trainer: „Zudem hat Keeperin Nadja Jackobs Herausragendes geleistet. Wir haben uns leider dem Bremer Stiefel angepasst.“ So war es kein Wunder, dass beim 11:11 (48.) wieder pari herrschte. Eine Auszeit von „Asche“ sorgte für einen klaren Kopf und beim 13:17 für die Vorentscheidung.

TSV Daverden - HSG Bruchhausen-Vilsen 18:29 (11:14). Trotz eines guten Starts (7:4, 15.) schaffte es das Heimteam erneut, den Vorsprung zu verspielen. Zunächst war Leistungsträgerin Ines Behnken kaum zu bremsen und legte los wie die Feuerwehr. Mangelnde Kondition und eine schlaffe Rückwärtsbewegung erwiesen sich als Hemmschuh für das Team von Coach Karsten Voigt. „Nach dem verkorksten Start ist der Klassenerhalt nicht mehr realistisch“, ist Voigt ehrlich. Trainerpendant Andreas Schnichels fand: „Wir waren in den richtigen Momenten hellwach.“

TuS Sulingen - TB Uphusen 37:22 (21:6). „Im ersten Abschnitt sind wir in alte Fehler verfallen und ließen die Einstellung vermissen“, war TBU-Übungsleiter Peter Hatje bedient. Die Gäste spielten nicht zusammen und agierten ohne Deckung. Besser wurde es in Hälfte zwei, als der Gast ein Remis erkämpfte. Hatje: „Das waren zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Hut ab, wie mein Team den Kopf wieder aufrichtete.“

TV Scheeßel - HSG Cluvenhagen/Langwedel 20:22 (10:11). Erst ein Doppelschlag von Alicia Becker, die nicht ihren besten Tag erwischte, sorgte noch für den Sieg in der Fremde. Zwar legte Sottrum gut los, doch Cluvenhagen blieb dran. Nach dem Wechsel gelang das 19:15, doch urplötzlich brach beim Team von Svenja Vast alles zusammen. Nach dem 19:20 (53.) nahm die Trainerin die Auszeit. Mit Erfolg, denn Becker belohnte sich und ihr Team doch noch.

TV Sottrum - SG Achim/Baden 18:24 (12:10). „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Ein Arbeitssieg, der alles andere als berauschend war“, zeigte sich SG-Trainerin Anja Dumke ehrlich. Zu Beginn erwischte der TVS beim 3:0 (3.) die Gäste kalt. Doch die SG biss sich rein und spätestens nach dem 12:12 (32.) durch Lena Meding war Achim am Drücker. Damit bleibt die SG als Tabellendritter in Lauerstellung.

bjl

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