Kreisoberliga: HSG-Torhüterin überzeugt im Derby gegen Uphusen / SG überrennt Morsum – 36:17

Kira Neuhof hält den 19:13-Sieg fest

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Kraftvoll setzt sich Achim/Badens Isabell Lühning (am Ball) gegen Morsums Kim Bertram durch. ·

Verden - Eine gelungene Saisonpremiere feierten die Damen der HSG Cluvenhagen/Langwedel in der Handball-Kreisoberliga. Im Derby gab es einen ungefährdeten Sieg gegen den TB Uphusen. Auch die SG Achim/Baden, der TSV Kirchlinteln und Aufsteiger TSV Daverden hielten sich schadlos und bleiben weiterhin ohne Verlustpunkt. Dagegen kassierte Riede bereits seine dritte Niederlage.

TSV Daverden - TV Scheeßel 21:16 (9:8). Gleich doppelten Grund zur Freude hatte Daverdens Coach Marco Behrmann. Nachdem er am Vortag Vater einer Tochter geworden war, feierte er mit seinem Team bereits den dritten Saisonsieg. Doch bevor das 21:16 in trockenen Tüchern war, galt es einige Schwerstarbeit zu verrichten. Bis zum 5:7 (20.) lagen die Gastgeberinnen im Hintertreffen. Doch schon zur Pause hatte Daverden die Partie mit dem 9:8 gedreht. Spätestens beim 19:13 (50.) war die Messe gelesen. „Im Normalfall laufen wir mehr Gegenstöße“, fand Marco Behrmann trotz des Sieges noch einen Schwachpunkt.

TSV Kirchlinteln - HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf 23:19 (10:8). Obwohl Kirchlinteln fünf Leistungsträger fehlten, stand am Ende ein ungefährdeter Sieg zu Buche. „Wir haben zunächst etwas farig agiert. Aber die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben“, fand Trainer Sven Aschmies, der besonders Rückkehrerin Lotta Bunte nach ihrer langwierigen Schulterverletzung lobte. Bereits heute Abend warte eine deutlich schwerere Aufgabe auf den TSV, der um 19.30 Uhr auf Cluvenhagen/Langwedel trifft.

HSG Phoenix Bassum/Twistrigen - TSV Intschede 16:11 (7:4). „Mit elf Toren kann man eben kein Spiel gewinnen. Das ist einfach zu wenig“, lagen die Gründe für die zweite Niederlage für Intschedes Trainer Peter Bartniczak auf der Hand. Nach dem 2:6 verkürzte sein Team zwar auf 10:12, doch danach gelang nicht mehr fiel.

TuS Rotenburg - MTV Riede 25:21 (14:14). Zunächst kam der Gast prächtig ins Spiel und führte 10:5 (20.). Doch das Team von der Wümme berappelte sich und glich aus. Im zweiten Durchgang war beim MTV die Luft raus und spätestens beim 16:20 (45.) fand das Team von Michaela Feldmann den Anschluss nicht mehr. „So viele Tore haben wir lange nicht geworfen“, gab es für Feldmann noch etwas positives.

SG Achim/Baden - TSV Morsum II 36:17 (15:8). „Wir waren Morsum in allen Belangen überlegen. Am Ende haben wir dann unsere konditionellen Vorteile ausgespielt“, bilanzierte SG-Trainerin Dunja Röttjer zufrieden. Selbst das frühe 0:2 sorgte für keine Unruhe im Spiel der SG. Im Gegenteil: Bis zur 15. Minute hatte der Favorit mit dem 11:2 bereits für klare Verhältnisse gesorgt. Morsums Trainer Michael Voige war bedient: „Das Ergebnis spricht für sich. Wir müssen unsere Punkte woanders holen.“ Nach der deutlichen Pausenführung spielte die SG konsequent ihre Vorteile aus und zog nach dem 16:10 (35.) kontinuierlich über 29:16 (50.) bis zum 36:17-Endstand davon.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TB Uphusen 19:13 (11:7). Die HSG konnte sich bei ihrer starken Keeperin Kira Neuhof bedanken, die unter anderem fünf Siebenmeter parierte. Denn gerade zu Beginn war auf Seiten der HSG viel Sand im Getriebe. Erst nach dem 9:5 (23.) lief es besser, zumal die Chancenverwertung des TBU extrem dürftig war. „Daran sind wir gescheitert“, merkte Gäste-Coach Peter Hatje an, dessen Team nach dem 11:12 (46.) beste Möglichkeiten ungenutzt ließ. Ganz anders die HSG, die von der 39. Minute elf Minuten in Unterzahl agierte und mit dem 16:12 (54.) vorzeitig alles klar machte. · bjl

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