Lilienthaler Kapitän wechselt zum TSV Etelsen

Kevin Bähr: „Schön wäre der Aufstieg schon“

Kevin Bähr

Etelsen - Von Ulf von der Eltz. Sie kommen beide vom Fußball-Bezirksligisten SV Lilienthal-Falkenberg, haben beide zunächst einen Stammplatz im Visier – und starten beide mit Vorschusslorbeeren ihres alten, neuen Trainers in die nächste Saison: Das Duo Kevin Bähr/Alex Ruf wurde am Dienstagnachmittag beim TSV Etelsen vorgestellt. Die Zugänge vier und fünf sollen am Schlosspark mithelfen, die sofortige Rückkehr in die Landesliga zu erreichen.

„Schön wäre der Aufstieg schon. Die Konkurrenz wird zwar groß sein, machbar ist es dennoch“, erklärte der 28-jährige Bähr auf Nachfrage dieser Zeitung. Der im Deckungszentrum, als Linksverteidiger, im linken Mittelfeld und auf der Sechs vielseitig einsetzbare Erzieher nannte auch gleich mehrere Gründe für seinen Wechsel: „Erst mal kenne ich Coach Gerd Buttgereit und seinen Assistenten Rüdiger Mohr ja bereits. Hier in Etelsen habe ich mir alles angeschaut, Training sowie Spiele haben mir imponiert. Und die Leute sind cool.“ Zwar bezeichnet der in Bremen wohnende Bähr die Rolle vor der Abwehr als seine Lieblingsposition, letztlich sei ihm jedoch egal, wo er künftig spielt – Hauptsache er spielt.

Neu-Coach Buttgereit hält eine Menge von seinem bisherigen Kapitän: „Kevin ist ein Wunschspieler von mir, hat neben seiner sportlichen Klasse absolute Führungsqualitäten. Er geht voran, solche Leute brauchen wir in der Bezirksliga.“ Mit offenen Armen empfängt der Chef auf der Bank ebenso Alex Ruf, der nach einem Jahr Abstinenz an den Schlosspark zurückkehrt: „Er hat Torjägerqualitäten und eine prima Grundschnelligkeit. Ich bin überzeugt, dass er trotz seiner zuletzt vielen Verletzungen vorne eine wichtige Waffe für uns sein wird.“

Alex Ruf kehrt nach einem Jahr zurück

Alex Ruf

Apropos Verletzungen: Davon freizubleiben, ist bei Ruf, der wie Bähr in Bremen wohnt, erste Voraussetzung für einen Stammplatz im Sturm. Obwohl er vergangene Saison in Lilienthal auch auf der Außenbahn unterwegs war, bevorzugt der 24-Jährige das Zentrum. Im zurückliegenden Sommer hatte der Student für technische Information die Blau-Weißen verlassen, „weil in der Landesliga sehr viel verlangt wurde und das mit nur Halbgas nicht leistbar war. Jetzt in der Bezirksliga ist alles auch zeitlich vereinbar. Außerdem habe ich mich hier sehr wohl gefühlt. Etelsen ist ein Stück weit schöner und familiärer als andere Vereine.“

Das könnte Sie auch interessieren

EU und Großbritannien machen Hoffnung auf Brexit-Deal

EU und Großbritannien machen Hoffnung auf Brexit-Deal

Fotostrecke: So lief das Werder-Training am Mittwoch 

Fotostrecke: So lief das Werder-Training am Mittwoch 

Prinz Harry vor dürregeplagten Farmern im Regen

Prinz Harry vor dürregeplagten Farmern im Regen

So gelingen selbst gemachte Brotaufstriche

So gelingen selbst gemachte Brotaufstriche

Meistgelesene Artikel

Etelsen dreht 1:3-Rückstand im Bezirksliga-Gipfeltreffen gegen Hambergen

Etelsen dreht 1:3-Rückstand im Bezirksliga-Gipfeltreffen gegen Hambergen

Für Etelsen zählt im Gipfeltreffen nur ein Sieg

Für Etelsen zählt im Gipfeltreffen nur ein Sieg

Verden benötigt Sieg gegen Drochtersen II

Verden benötigt Sieg gegen Drochtersen II

Springreiter Hilmar Meyer: „Ohne Pferde wäre ich nichts“

Springreiter Hilmar Meyer: „Ohne Pferde wäre ich nichts“

Kommentare