VBL setzt den Spielbetrieb in der 2. Volleyball-Bundesliga mit sofortiger Wirkung aus

Kernebeck-Team muss sich in Geduld üben

Muss sich mit seinen Spielern mindestens bis zum 16. Januar gedulden: Badens Trainer Werner Kernebeck.
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Muss sich mit seinen Spielern mindestens bis zum 16. Januar gedulden: Badens Trainer Werner Kernebeck.

Baden – Seit Sonntag ist es amtlich. Ab Mittwoch gilt im gesamten Bundesgebiet ein harter Lockdown bis zum 10. Januar 2021. Und das betrifft nun auch die Volleyballer des TV Baden. Durfte das Team von Trainer Werner Kernebeck in den vergangenen Wochen im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften noch seine Punktspiele austragen, da die 2. Bundesliga als Profiliga gilt, ist es damit nun vorbei. Verantwortlich dafür ist eine Entscheidung des Dachverbandes Volleyball-Bundesliga (VBL). Denn der hat mitgeteilt, dass der Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung ausgesetzt wird. Die Unterbrechung der Saison dauert gemäß einem einstimmigen Beschluss des VBL-Vorstands bis einschließlich Sonntag, 10. Januar, 2021.

„Mit dieser Maßnahme trägt die VBL dem dringenden Appell der Bundeskanzlerin und der Landesregierungen Rechnung, auch über den Umfang der erlassenen Verordnungen hinaus, Kontakte zu reduzieren“, wird Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, in der VBL-Mitteilung zitiert. Die Fortsetzung des Spielbetriebs in der 2. Liga ist für das Wochenende 16./17. Januar geplant. Der Spielbetrieb der 1. Bundesliga bleibt von dieser Entscheidung indes unangetastet.

Zwei Spiele neu terminieren

Das hat zur Folge, dass die Verantwortlichen des TVB zwei Begegnungen neu terminieren müssen. Denn am Sonnabend, 20. Dezember, hätte für das Kernebeck-Team die Partie beim PSV Neustrelitz angestanden. Diese muss nun aber genauso ausfallen, wie das für den 9. Januar angesetzte Auswärtsspiel beim SV Warnemünde. Somit geht es für den Volleyball-Zweitligisten erst am 16. Januar im Heimspiel gegen den Moerser SC erstmals wieder um Punkte. Vorausgesetzt, es bleibt bei der Pause bis zum 10. Januar.

Als ihn die Nachricht der VBL erreichte, war Werner Kernerbeck im ersten Moment schon etwas geknickt. „Natürlich hätten wir die Saison gerne termingerecht fortgesetzt. Zumal wir ja auch einen irren Aufwand betreiben, um überhaupt spielen zu dürfen. Gerade in unserer sportlich schwierigen Situation hätten wir zudem den Schwung vom Sieg in Frankfurt gerne mitgenommen. Aber daraus wird ja nun leider nichts“, brachte Badens Trainer dennoch Verständnis für die getroffene Entscheidung auf. „Der Virus hat uns einfach noch richtig fest im Griff. Daher können wir nur hoffen, dass wir dann wie geplant ab Mitte Januar wieder spielen dürfen. Ansonsten sehe ich auch gewisse Probleme hinsichtlich der ganzen Nachholtermine auf uns zukommen. Aber letztlich steht natürlich die Gesundheit an erster Stelle.“

Kernebeck hat Verständnis für die Entscheidung

Da die Badener nun in diesem Jahr nicht mehr gefordert sind, bittet Kernebeck auch erst nach den Weihnachtsfeiertagen wieder zum Training in die Halle. „Bis dahin begeben wir uns freiwillig in eine persönliche Quarantäne. Danach machen alle einen Corona-Test, ehe wir uns auf das erste Heimspiel im Januar gegen Moers vorbereiten“, hofft auch Badens Trainer auf ein schnelles Ende der schwierigen Zeit.  kc

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