Badens Trainer erwartet Schwerstarbeit gegen Mondorf / Bangen um Jan-Henrik Radeke

Kernebeck: „Die sich bietenden Chancen nutzen“

Während Alexander Decker (links) auf jeden Fall dabei ist, ist Jan-Henrik Radekes Einsatz noch fraglich.
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Während Alexander Decker (links) auf jeden Fall dabei ist, ist Jan-Henrik Radekes Einsatz noch fraglich.

Baden – Dass Peter-Michael Sagajewski die Zusammenarbeit mit Werner Kernebeck gerne fortsetzen würde – daran ließ der sportliche Leiter des Volleyball-Zweitligisten TV Baden bereits in der vergangenen Woche keine Zweifel. Doch vor dem Heimspiel gegen den TuS Mondorf (Sbd., 20 Uhr) kann noch immer kein Vollzug vermeldet werden. Aus einem ganz einfachen Grund:

„Ich weiß doch jetzt noch nicht, was in ein paar Wochen ist. Daher lasst uns doch erst mal die Saison zu Ende spielen. Dann gehen wir uns alle mal ein paar Wochen aus dem Weg und danach besprechen wir alles in Ruhe“, will sich Kernebeck hinsichtlich der eigenen Vertragsverlängerung nicht hetzen lassen.

TVB-Coach Werner Kernebeck hat in Sachen Vertragsverlängerung keine Eile

Nein, der TVB-Trainer widmet sich vielmehr mit aller Kraft dem aktuellen sportlichen Geschehen. Und da hat er bei seiner Mannschaft zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend ausgemacht. „Ich habe im Training gar nichts großartig verändert. Aber dafür habe ich viele Gespräche geführt und allen klargemacht, dass Gewinnen durchaus eine Alternative ist. Augenscheinlich ist es mir gelungen, dass wir einige psychologische Blockaden gelöst haben“, verdeutlicht Kernebeck. Hatten die Badener mit Ausnahme der Partie gegen die Juniors aus Frankfurt (3:0) zuvor sechs Niederlagen ohne jeden Satzgewinn kassiert, wurde diese Negativserie in Neustrelitz trotz der 1:3-Pleite zumindest etwas gestoppt. Aber dieser eine Satz – er war scheinbar eine gewisse Art von Initialzündung, auf die die Badener so lange gewartet hatten. Denn schon beim äußerst unglücklichen 2:3 gegen Bitterfeld-Wolfen präsentierte das Kernebeck-Team ein ganz anderes, viel freundlicheres Gesicht. „Das war definitiv der Anfang. Auf einmal sind wir mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein aufgetreten. Und das Spiel gegen Schüttorf – das war auf jeden Fall ein weiterer Schritt nach vorne. Denn jetzt haben alle gesehen, dass wir auch noch gewinnen können“, will der TVB-Coach an diese Leistung nun auch gegen Mondorf anknüpfen.

Hat zuletzt scheinbar die richtigen Worte gefunden: Werner Kernebeck.

Und das Spiel gegen Schüttorf – das war auf jeden Fall ein weiterer Schritt nach vorne. Denn jetzt haben alle gesehen, dass wir auch noch gewinnen können.

Badens Trainer Werner Kernebeck

Allerdings ist sich Kernebeck der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst. Zwar kassierten die von Anastasios Vlasakidis trainierten Gäste zuletzt zwei 2:3-Niederlagen, unter anderem gegen Schüttorf, doch vor allen Dingen Mondorfs Leistung gegen Tabellenführer Lindow-Gransee nötigt Badens Trainer einigen Respekt ab. „Die Truppe ist super aufgestellt und darüber hinaus sehr stabil in ihren Leistungen. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass sich uns Chancen bieten, wenn wir an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen können. Aber die müssen wir dann auch nutzen“, fordert Kernebeck eine ähnlich konzentrierte Vorstellung wie zuletzt gegen Schüttorf. „Zumal ich nichts dagegen hätte, wenn wir in Sachen Selbstbewusstsein für den weiteren Saisonverlauf noch ein bisschen nachtanken könnten!“

Personell können die Gastgeber allerdings nicht aus dem Vollen schöpfen. Denn neben Ole Sagajewski muss auch Patrick Pfeffer (Schleudertrauma) verletzungsbedingt passen. Ebenfalls fehlen wird Balint Bencsik, der sich nach einem Coronafall in der Familie derzeit noch in häuslicher Quarantäne befindet. „Balint ist negativ getestet und hatte keinen Kontakt zur Mannschaft“, klärte der TVB-Coach auf. Fraglich ist zudem der Einsatz von Jan-Henrik Radeke aufgrund einer Verletzung am Finger. Kernebeck: „Wir haben trotzdem noch eine schlagkräftige Truppe beisammen und wollen uns auf jeden Fall besser verkaufen als noch beim 0:3 im Hinspiel.“  kc

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