FSV Langwedel-Völkersen und SV Lilienthal-Falkenberg trennen sich 0:0

Keintorhasen

+
Für seinen Sechser Viktor Heidt hatte FSV-Coach Benjamin Nelle nur lobende Worte übrig.  

Langwedel - Von Frank von Staden. Es war nicht gerade Bezirksliga-Fußball für Feinschmecker, den da Gastgeber FSV Langwedel-Völkersen und Aufsteiger SV Lilienthal-Falkenberg gestern am Goldbach anboten. Über weite Strecken entwickelte sich ein zähes Spiel, das allerdings dann doch überraschend zahlreiche Torchancen produzierte. Die aber ließen beide Teams teilweise schon recht kläglich liegen, wurde immer wieder der richtige Zeitpunkt des Abschlusses verpasst. „Vor allem wir hatten wirklich gute, die wir aber nicht konsequent genug abgeschlossen haben. Das war hasig, deshalb endete die Partie zurecht 0:0“, urteilte dann später Lilienthals Coach Gerd Buttgereit.

Ins selbe Horn blies da auch sein Pendant Benjamin Nelle: „Lilienthal zeigte vor allem im zweiten Abschnitt mehr Zug zum Tor. Da hat Viktor Heidt hervorragend als Sechse gegengearbeitet, war da unser bester Mann. Dennoch hatten wir einige gute Chancen. Doch bei denen haben wir dann einfach zu eigensinnig agiert!“

Allen voran der wieder sehr agile Daniel Throl, der zwei-, dreimal frei vor der SV-Kiste auftauchte, sich zuvor gut durchgetankt hatte, dann aber entweder einen Schlenker zuviel produzierte oder aber den besser postierten Mitspieler übersah. „Ja“, stimmte da auch Nelle später zu, „da hätte er ruhig den Kopf hochnehmen dürfen!“

Beide Trainer hatten ihrem Team von Beginn an die Arbeiterhosen in die Umkleidekabine gereicht – es wurde vor allem im Mittelfeld geackert, um jeden Zentimeter Gras gefightet. „Wir wussten ja, dass wir Langwedel nicht ins Spiel kommen lassen durften. Denn wenn man sie lässt, machen sie es schon sehr gut“, hatte da Buttgereit schnell eine Erklärung für die über weite Strecken zähen Spielweise beider Teams bei der Hand. Was dann aber doch einmal durch die beiden vielbeinigen Abwehrreihen rutschte, war sichere Beute beider Keeper, die sich keine Unsicherheit leisteten. Allerdings: Ab der 30. Spielminute stand Langwedels Schlussmann Moritz Nientkewitz doch öfters im Brennpunkt des Geschehens als sein Gegenüber. Ob gegen Nild Köhle (19./21.) oder Sören Pols (26./43.), Nientkewitz bekam immer eine Hand an den Ball. Bei der größten Chance der Gäste hatte er aber Glück, dass der freistehende Jules-Betrand Bingana einen Heber übers Tor setzte (90.). Eine Möglichkeit gleichen Kalibers ließ auf der Seite des Gastgebers letztlich Frederik Bormann aus, der aus fünf Metern und spitzem Winkel am starken Stephen Asare Osei scheiterte (58.).

Mehr zum Thema:

Terror in Istanbul: Die meisten Opfer sind Polizisten

Terror in Istanbul: Die meisten Opfer sind Polizisten

Bereits sieben Tote nach Zug-Inferno in Bulgarien

Bereits sieben Tote nach Zug-Inferno in Bulgarien

Bayern nach Leipzig-Patzer wieder vorn

Bayern nach Leipzig-Patzer wieder vorn

Riesenjubel in Grün-Weiß

Riesenjubel in Grün-Weiß

Meistgelesene Artikel

SG – Naumann übernimmt

SG – Naumann übernimmt

Das Aus: SG und Aevermann trennen sich

Das Aus: SG und Aevermann trennen sich

Kato Tavan – jetzt wird er ein Verdener

Kato Tavan – jetzt wird er ein Verdener

Muzzicato: „Natürlich muss auch ich mich hinterfragen“

Muzzicato: „Natürlich muss auch ich mich hinterfragen“

Kommentare