Leilo und Nasraoglu bleiben trotz der zahlreichen Abgänge zuversichtlich

Keine Spur von Panik in Hönisch

Trotz der zahlreichen Abgänge verfällt Ziad Leilo, Sportlicher Leiter des Fußball-Kreisligisten SV Hönisch, nicht in Panik und bleibt völlig entspannt.
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Trotz der zahlreichen Abgänge verfällt Ziad Leilo, Sportlicher Leiter des Fußball-Kreisligisten SV Hönisch, nicht in Panik und bleibt völlig entspannt.

Schon sieben Spieler des SV Hönisch sind ihrem Ex-Trainer Ricardo Seidel zum TSV Lohberg gefolgt. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Dennoch besteht beim SVH kein Grund zur Panik. Sowohl Ziad Leilo, Sportlicher Leiter als auch Trainer Abdu Nasraoglu geben sich völlig entspannt und freuen sich auf den Neuanfang.

Hönisch – Ein neuer Impuls sollte her beim Fußball-Kreisligisten SV Hönisch. Daher teilten die SVH-Verantwortlichen Trainer Ricardo Seidel kurz vor Weihnachten mit, dass sein Vertrag im Sommer nicht verlängert wird. Daraufhin legte der mit sofortiger Wirkung sein Amt nieder und hat mittlerweile schon sieben Ex-Spieler zu seinem neuen Verein TSV Lohberg gelotst. Auch wenn Ziad Leilo, Sportlicher Leiter in Hönisch, das in dieser deutlichen Form so nicht erwartet hat, blickt er mit Trainer Abdu Nasraoglu ziemlich entspannt in die Zukunft.

Ziad Leilo: Wir waren darauf vorbereitet

„Mir war schon klar, dass Ricardo einige Spieler folgen werden. Aber das es dann so viele werden, hat uns schon etwas überrascht. Zumal es ja nicht bei den bisherigen sieben Abgängen bleiben wird. Da werden die Lohberger in Kürze sicher noch den einen oder anderen Neuzugang vermelden“, lässt Leilo vielsagend durchblicken. „Trotzdem verfallen wir jetzt keinesfalls in Panik, denn in einer gewissen Art und Weise waren wir ja darauf vorbereitet.“ Daher ist der zu erwartende große Umbruch für Leilo auch gar nicht negativ behaftet. Im Gegenteil. „Das bietet doch auch eine neue Chance für den Verein. Und nur, weil uns jetzt schon so viele Spieler verlassen haben, heißt es doch noch lange nicht, dass wir nächste Saison keine konkurrenzfähige Mannschaft haben. Schließlich haben auch wir unsere Hausaufgaben gemacht. Aktuell habe ich schon die Zusagen von sieben Spielern, die teilweise auch schon höherklassig gespielt haben“, gibt sich Leilo überaus zuversichtlich, dass er mit einem 20er-Kader in die neue Saison gehen wird. Die Art und Weise, wie die Wechsel zwischen Hönisch und Lohberg derzeit laufen, will Leilo zwar nicht gutheißen, kann sie aber akzeptieren. „Dafür bin ich einfach schon zu lange im Fußballgeschäft und habe zu viel erlebt. Zumal ich auch schon mal irgendwo gehen musste. Natürlich ist das für einen persönlich nicht schön. Aber man nimmt keine zwölf Spieler mit. Doch das steht auf einem anderen Blatt!“

In meinen rund 30 Jahren als Trainer habe ich einfach schon zu viel erlebt, als das mich das schocken könnte. Schon bei meinen Stationen in Achim und Ottersberg war die Situation ja nicht anders. Auch da musste ich fast eine komplett neue Mannschaft aufbauen.

Abdu Nasraoglu, Trainer SV Hönisch

Auch Abdu Nasraoglu, der als Trainer ab Sommer für den SV Hönisch verantwortlich ist, gibt sich trotz der vielen Abgänge komplett tiefenentspannt. „In meinen rund 30 Jahren als Trainer habe ich einfach schon zu viel erlebt, als das mich das schocken könnte. Schon bei meinen Stationen in Achim und Ottersberg war die Situation ja nicht anders. Auch da musste ich fast eine komplett neue Mannschaft aufbauen, da etliche Spieler nicht mehr zur Verfügung standen. Auch das hat seinen Reiz und ist auf jeden Fall spannend“, blickt der 47-Jährige der künftigen Aufgabe sogar voller Vorfreude entgegen. „Ob es dann auf Anhieb gelingt, wird sich zeigen. Aber zumindest habe ich die Chance, dass ich der neu zusammengestellten Mannschaft gleich meine eigene persönliche Handschrift verpassen kann. Hinzu kommt, dass ich niemandem mehr etwas beweisen muss.“

Schon jetzt hat der SV Hönisch die Zusagen von sieben Neuzugängen

Bezüglich der angepeilten Sollstärke von 20 Spielern gibt sich Nasraoglu ebenfalls zuversichtlich. „Neben den bereits feststehenden sieben Neuzugängen stehen wir in guten Gesprächen mit weiteren vielversprechenden Kandidaten. Daher sollte es auf jeden Fall klappen. Und sollten es dann letztlich nur 18 werden, bekommen wir das auch hin. Schließlich gibt es ja auch noch eine gute Reserve, aus der wir uns im Notfall auch mal bedienen können. Aber das ist nicht unser Bestreben. Somit kann ich nur das wiederholen, was Ziad bereits gesagt hat. Auch wenn wir die Dimensionen der Abgänge in dieser Form nicht erwartet haben, besteht überhaupt kein Grund zur Panik. Der SV Hönisch ist auch in der neuen Saison gut aufgestellt. Davon bin ich überzeugt. Wohin die Reise dann letztlich geht – das gilt es abzuwarten!“

Von Kai Caspers

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