Trotz 45-minütiger doppelter Überzahl reicht es für Uphusen nicht zum Sieg

Keine Idee und keine Dynamik – 1:1

Szene mit Symbolcharakter: Wieder einmal gibt es kein Durchkommen für Uphusens Torschützen Faruk Celik gegen die gut sortierte Bersenbrücker Hintermannschaft. Daher reichte es für den TBU auch nur zum 1:1.
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Szene mit Symbolcharakter: Wieder einmal gibt es kein Durchkommen für Uphusens Torschützen Faruk Celik gegen die gut sortierte Bersenbrücker Hintermannschaft. Daher reichte es für den TBU auch nur zum 1:1.

Uphusen – Während seine Mitspieler den Platz schon längst verlassen hatten, saß Philipp-Bruno Rockahr noch ziemlich frustriert auf der Auswechselbank. Dabei schüttelte der Kapitän des Fußball-Oberligisten TB Uphusen immer mal wieder den Kopf. Verständlich. Schließlich vermochten die Gastgeber gegen den TuS Bersenbrück eine 45-minütige doppelte Überzahl nicht zu nutzen und mussten sich letztlich mit einem enttäuschenden 1:1 (1:1) zufrieden geben.

Nicht von ungefähr sprach Christian Ahlers-Ceglarek im Anschluss auch von zwei verlorenen Punkten. „Natürlich ist das zu wenig. Aber um die drei Punkte einzufahren, hätten wir den Gegner mehr in Bewegung bringen müssen. Leider ist uns das nicht gelungen“, vermisste der TBU-Trainer trotz lautstarker Anweisungen von Außen das nötige Tempo im Spiel seiner Mannschaft. „Aber immerhin haben wir nicht verloren“, vermochte „Zecke“ dem Ganzen noch etwas Positives abzugewinnen.

Schon in der ersten Halbzeit war zu erkennen, dass es dem TBU gegen den körperlich überlegenen Gegner an den nötigen Ideen im Spielaufbau mangelt. Anstatt den Ball schnell laufen zu lassen und am Boden zu halten, segelten immer wieder hohe Bälle in Richtung des Bersenbrücker Strafraums. „Und da war gegen die Leuchttürme natürlich kein Kraut gewachsen“, verwies Ahlers-Ceglarek auf die baumlangen TuS-Innenverteidiger. Wie es gehen kann, bewies der TBU jedoch in der 20. Minute. Nach einem überlegten Pass von Rockahr war Faruk Celik zur Stelle – 1:0. Da war dann auch der vorherige Ärger der Gastgeber verflogen, die eine Minute zuvor nach einer Aktion von TuS-Keeper Nils Böhmann an Pedro Güthermann vergeblich einen Strafstoß gefordert hatten. Die Freude war jedoch nicht von langer Dauer, denn nach einer Ecke wurde der Ball nur ungenügend aus der Gefahrenzone geklärt und Leonard Hedemann traf zum 1:1 (29.). Hektisch wurde es dann ab der 39. Minute. Zunächst kassierte Christopher Cook nach einer Aktion gegen Mathis Wellmann Gelb, ehe er noch vor Ausführung des Freistoßes mit Gelb-Rot vom Platz musste. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kassierten die Gäste dann den zweiten Platzverweis, als sich Patrick Greten gegen Miguel Mendoza nur mit einer Notbremse zu helfen wusste. Den fälligen Freistoß von der Strafraumgrenze setzte Güthermann jedoch nur in die Mauer. „Im Nachhinein hätte ich mir lieber die gelbe Karte und einen Strafstoß gewünscht“, so Ahlers-Ceglarek.

Mit Beginn der zweiten Hälfte beschränkten sich die Gäste ausnahmslos auf die Defensive und agierten mit zwei dicht gestaffelten Viererketten vor dem eigenen Tor. Dabei ließen sie nichts anbrennen und wären nach einem Freistoß in der 64. Minute beinahe in Führung gegangen. Auf der anderen Seite agierten die Uphuser viel zu statisch und ließen es vor allen Dingen an der nötigen Dynamik vermissen. Bezeichnenderweise dauerte es bis zur 90. Minute, ehe Celik fast noch der Siegtreffer gelungen wäre. Doch sein Schuss wurde noch geblockt.

Von Kai Caspers

Auch TBU-Kapitän Philipp-Bruno Rockahr vermochte in der Offensive keine großen Akzente zu setzen.

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