Etelser vergibt kurz vor Schluss Siegtor gegen Dannenberg / Radeke trifft / „Zweite Hälfte okay“

Kein Blattschuss von Jäger – 1:1

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Konnte sich nur selten so in Szene setzen: Max Altevoigt (links) kam mit Etelsen nur zu einem 1:1 gegen Dannenberg. ·

Etelsen - Von Ulf von der EltzBernd Oberbörsch schaute auf seine Mannschaft, die gerade auslief: „Für sie ist es eine gefühlte Niederlage. Aber wir müssen in der jetzigen Situation mit dem einen Punkt leben.“ Trotz aller Bemühungen kam der TSV Etelsen gestern Nachmittag im Duell der Fußball-Landesliga nicht über ein 1:1 (1:1) gegen den MTV Dannenberg hinaus.

Dabei konnte der Trainer nicht umhin, seine Elf für eine kämpferisch tadellose zweite Halbzeit zu loben. Fast 70 Prozent Ballbesitz, teilweise Powerplay – einzig die glasklaren Chancen vermochten sich die Schlossparkkicker diesmal nicht herausspielen. Bis zur 85. Minute: Sören Radeke tankte sich auf der rechten Seite durch, seine flache Hereingabe brachte Maximilian Jäger aus sieben Metern nicht im Gehäuse unter. „Da kann man mal einfach mit der Seite reinschieben, anstatt draufzuhalten“, haderte Oberbörsch im Bewusstsein, dass es der Blattschuss für die Dannenberger gewesen wäre. Je länger das Match gedauert hatte, desto mehr war den Gästen gegen athletisch und läuferisch stärkere Etelser die Luft ausgegangen – sie versuchten nur noch, den Zähler über die Runden zu bringen.

Und bei der letzten Chance vermisste Oberbörsch die Abgezocktheit, die Dannenbergs Dreh- und Angelpunkt Rafal Andrunzko in der 37. Minute gezeigt hatte: Erst setzte sich der Routinier aus Etelser Sicht regelwidrig durch, um dann im Zweikampf mit Christopher Petzold geschickt zu fallen – den umstrittenen Strafstoß verwandelte Robert Sikorski zum 0:1. Auf der anderen Seite ließ Maximilian Altevoigt die Führung liegen, als er nach feinem Angriff die Flanke von Bastian Reiners nur um Haaresbreite verpasste (30.).

Mit seinen technisch versierten Fußballern hatte der MTV in der ersten Halbzeit das Geschehen unter Kontrolle. „Vor allem kämpferisch waren sie überlegen, vielleicht eine Kopfsache bei uns nach drei Pleiten“, mutmaßte Oberbörsch. Der Sottrumer gestand auch ein, mit der Aufstellung von Florian Mohr zu viel Risiko gegangen zu sein. Der verletzte Fuß hielt beim Sechser nicht, so kam zur zweiten Halbzeit Routinier Marc Fromme. Glück für die Platzherren, dass Sören Radeke 30 Sekunden vorm Pausenpfiff mit einem herrlichen Freistoß aus 20 Metern das 1:1 markierte.

Nach dem Wechsel lösten die Blau-Weißen endlich die Handbremse und drängten die Auswärts-Elf immer mehr in die Defensive. Da durch die Mitte aber überhaupt nichts ging, operierte Etelsen meist über die Außenbahnen – Hochkaräter wollten sich trotzdem nicht ergeben. Davut Kilinc’ Freistoß von der Torauslinie wehrte Keeper Merlin Jähner in die Mitte ab, Radekes Hinterhaltsschuss strich knapp neben den Kasten (65.). Trotz des letztlich enttäuschenden 1:1 stellte Coach Oberbörsch völlig richtig heraus: „Die zweite Halbzeit meiner Elf war absolut in Ordnung.“

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