Keeperin gegen Buxtehude II stark / Fehlstart / Lea Bertrams Premierentor

Insa Janßen der einzige Lichtblick – TV Oyten 30:33

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Schöner Flug: Oytens Katharina Kruse erzielte hier eins ihrer drei Tore gegen Buxtehude II. Am Ende hieß es 30:33.

Oyten - Von Ulf von der Eltz. Die Szene aus der 34. Minute sprach Bände: Lisbeth Balters eilte nach einer Zeitstrafe zu früh wieder aufs Feld und wurde gleich erneut für 120 Sekunden auf die Sünderbank geschickt. „Ich weiß nicht, was meinen Spielerinnen manchmal im Kopf herumschwirrte“, bilanzierte Sebastian Kohls, Trainer der TV Oyten Vampires, die 30:33 (10:13)-Pleite am Sonntag im Duell der 3. Handball-Liga gegen den Buxtehuder SV II.

Besonders diese ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit ließen bei den Gastgeberinnen sämtliche Hoffnungen schwinden, gegen eine keinesfalls überragende Bundesliga-Reserve den doppelten Punktverlust zu verhindern. „Da haben wir grundsätzlich alles falsch gemacht und sind dann auch an unserer doppelten Unterzahl kaputt gegangen“, meinte Kohls. Von 13:10 zogen die Leun-Schützlinge auf 21:13 (39.) davon und hatten damit die Zähler im Sack.

Erst als schon allen verloren war, spielten sich die Oytenerinnen ein bisschen frei, setzten jetzt Nadelstiche. Wie beim 19:25 (46.) durch Jacqueline Reinhold nach Klasse-Doppelpass mit Katharina Kruse. Oder beim 27:31 (58.) durch Talent Lea Bertram, die damit im zweiten Drittliga-Einsatz ihre Tor-Premiere feierte. Positiv für Kohls: „Wir haben noch einen richtigen Fight abgeliefert. Und wir haben die Chance, das Match im letzten Auftritt des Jahres beim TSV Owschlag zu korrigieren. Hoffentlich können wir uns da verbessern, was uns bisher nicht so richtig gelungen ist.“

Die Vampires kamen noch bis auf 30:33 durch Reinhold heran, ehe Insa Janßen mit einer tollen Parade den Schlusspunkt setzte. Die Keeperin blieb am Sonntag der einzige Lichtblick, überzeugte ihren Coach vor allem mit einer starken ersten Hälfte. Nicht umsonst ließ Kohls das Talent entgegen seiner sonstigen Wechsel-Gewohnheiten durchspielen.

Janßen besaß auch riesigen Anteil daran, dass Oyten nach einem 4:8-Fehlstart noch einmal Anschluss fand und durch Tina Schwarz beim 9:8 erstmals

Statt Kreisanspiele

überhastete Würfe

in Führung ging. Nach dem 10:10 durch Dafina Dimitri (27.) hatte die Heimsieben ihre nächste Chance zur Führung, aber Schwarz – bis dahin treffsicher – scheiterte mit einem Strafwurf an der starken BSV-Torfrau Svenja Louvers. So gingen die Köpfe runter und die Vampires mit einem 10:13-Rückstand in die Kabine, „völlig unnötig“, wie Kohls befand.

Gegen die 5:1-Abwehr, die teilweise in ein 4:2 mutierte, waren Oyten keine Mittel eingefallen. Zu hastige Würfe flogen in erster Linie über den Kasten. Auch gelangen kaum Kreisanspiele. Kohls: „Dabei bekamen wir den Ball häufig in gute Positionen dafür, haben dann aber unmotiviert angeschlossen.“ Als Quittung kassierte sein Team zahlreiche Harpunen der jungen und schnellen BSV-Truppe.

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