SG-Coach Naumann zurückhaltend

Handball-Oberligist SG Achim/Baden steht eine brettharte Saison bevor

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Die Neuen bei der SG Achim/Baden strahlen mit ihrem Trainer um die Wette: Erik Schmidt, Joost Windßuß, Marvin Rauer, Coach Tobias Naumann, Malte Meyer und Noah Dreyer (von links). Alle peilen sie gemeinsam den Oberliga-Klassenerhalt an.

Achim/Baden - Von Björn Lakemann. Handball-Oberligist SG Achim/Baden steht eine brettharte Saison bevor. Nicht nur die drei Absteiger, sondern auch einige andere Teams peilen den Sprung in die Dritte Liga an. „Unser Ziel kann somit nur Klassenerhalt lauten, denn es gibt ein breites Feld der Aufstiegsfavoriten“, backt Trainer Tobias Naumann, der in seine dritte Spielzeit an der Weser geht, bewusst kleine Brötchen.

Die Liga sei im Vergleich zu den Vorjahren deutlich stärker geworden, wie Naumann verrät – und mutmaßt: „Mein Team benötigt noch Zeit.“

Dabei braucht die SG eigentlich keinen Vergleich zu scheuen. Die Weggänge wurden sportlich adäquat ersetzt, und vor allem auf der Keeperposition hält der ehemalige Zweitligist mit der Ligaspitze mit. Olaf Sawicki, der schon in den letzten Partien der Vorsaison seine Klasse unter Beweis stellte, sowie Arne von Seelen und Bastian Meinken genügen höchsten Oberliga-Ansprüchen.

Auf dem Feld konnte der Verlust von Leistungsträgern durch frisches Blut aufgefangen werden. Für Kreisläufer Arne Zschorlich, der künftig das Trikot der in die Verbandsliga aufgestiegenen Reserve trägt, soll Erik Schmidt in der Kreismitte die Vakanz abfedern. Naumann: „Erik verfügt sowohl in der Abwehr als auch im Angriff über Qualität. Er hat sich seine Chance durch starke Leistungen in unserer Zweiten verdient.“

Auch Malte Meyer, der von A-Jugend-Bundesligist TV Oyten an die Weser wechselt, verfügt wie Allrounder Noah Dreyer über Klasse. „Doch bei beiden dürfte das Aufrücken in den Herrenbereich nicht ohne Knistern ablaufen. Das ist schon eine andere Nummer, aber auch ein Gradmesser für sie“, weiß der erfahrene Naumann, der allerdings guter Dinge ist, dass sich das Duo schnell im Herrenbereich etabliert. Auch beim Linkshänder Marvin Rauer, der vom Drittliga-Absteiger Habenhausen kam, macht sich Naumann keine Sorgen, dass er die benötigte Qualität für die Oberliga nicht nur im Wurfarm hat.

Enorme Wichtigkeit misst der Trainer dem Saisonstart gegen den TuS Rotenburg am 1. September bei, denn bereits eine Woche später tritt die SG bei Topfavorit VfL Fredenbeck an. Los geht es allerdings schon am kommenden Wochenende. Die SG Achim/Baden reist zum ersten Pflichtspiel-Auftritt im HVN/BHV-Pokal zum MTV Soltau, wo der MTV Müden/Örtze sowie der TSV Daverden als weitere Gegner warten.

Zugänge

Joost Windßuß (TSV Daverden), Erik Schmidt (eigene Reserve), Noah Dreyer, Malte Meyer (beide TV Oyten A-Jugend), Olaf Sawicki (HSG Delmenhorst), Marvin Rauer (ATSV Habenhausen)

Weggänge

Sören Meier, Arne Zschorlich (beide eigene Reserve), Dennis Summa (SG VTB Altjührden), Mirco Thalmann (München).

Restkader

Arne von Seelen, Bastian Meinken, Jannis Jacobsen, Kevin Podien, Jan Wolters, Florian Block-Osmers, Marvin Pfeiffer, Steffen Fastenau, Fabian Balke, Michele Zysk, Jan-Niclas Mühlbrandt (Stand-By).

Trainer: Tobias Naumann (im dritten Jahr).

Co-Trainer: Thorben Schmidt (im dritten Jahr).

Team-Manager: Cord Katz (wie bisher).

Physiotherapeutin: Alina Küsel (wie bisher).

Masseur: Werner Kihsing (wie bisher).

Saisonziel: Klassenerhalt.

Favoriten: VfL Fredenbeck, OHV Aurich, ATSV Habenhausen, TV Cloppenburg.

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