Handball-Regionsoberliga: Spielberichte

Keeper Ruschenbaum garantiert Achim IV Sieg über Kirchlinteln

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Meist einen Schritt voraus: Pascal Friemel (links, in dieser Szene gegen Kirchlintelns Bastian Kirst) feierte mit der SG Achim/Baden IV in der Regionsoberliga einen 31:26-Sieg.

Verden - Spannung pur verspricht der Titelkampf in der Handball-Regionsoberliga der Männer. Ein halbes Dutzend Teams haben gute Chancen, am Ende ganz oben zu stehen. Im Moment führt die SG Achim/Baden IV mit 8:2 Punkten vor dem TuS Rotenburg II (6:2), HSG Phoenix (6:2), SG Achim/Baden III (6:2) und TSV Morsum (4:0). Am Tabellenende bleiben ohne Punkt die HSG Stuhr II, HSG Verden-Aller II und der TV Oyten II.

SG Achim/Baden IV - TSV Kirchlinteln 31:26 (17:11). Die SG verteidigte die Spitze durch einen sicheren Sieg gegen den Neuling. Der Grundstein wurde schon in der ersten Halbzeit gelegt. Dank einer starken Leistung von Linus Ruschenbaum im Tor führte Achim/Baden IV über ein 13:7 deutlich 17:11. In den zweiten 30 Minuten kam Kirchlinteln besser ins Spiel. Besonders Lukas Bremer und Bastian Kirst drehten mächtig auf, doch war der Rückstand zu groß, um noch an einen Punkt zu denken. Über 24:22 gewann der Primus sicher 31:26. „Die erste Halbzeit war gut, die zweite weniger“, lautete das Fazit von Achims Trainer Ralf Wesemann.

SG Achim/Baden III - HSG Phoenix 26:28 (13:14). In einem starken Match fehlte der SG in der Endphase das Glück für zumindest einen Punkt. Durch den Sieg ist die HSG Phoenix wieder voll bei der Musik dabei. Die Entscheidung fiel erst in den letzten fünf Minuten. Beim 25:25 gelangen den Gästen erstmals drei Tore in Folge zum 28:25, während Achim/Baden III nur noch einmal durch Stefan Seemann traf. In den ersten 50 Minuten wechselte die Führung ständig. Kein Team lag mit mehr als zwei Toren vorne. Erfolgreichster Torschütze bei der SG war Cord Katz(7). „Ich kann dem Team keinen Vorwurf machen. Wir hatten in der Schlussphase eigentlich nur etwas Pech“, meinte Ralf Wesemann.

TSV Morsum - HSG Verden-Aller II 36:29 (17:14). Bei Morsum scheint es endlich wieder zu laufen. „Wenn weiter alles so gut klappt und mir immer so viele Spieler zur Verfügung stehen, können wir sicher ganz oben mitmischen“, ist Trainer Marco Volmert überzeugt. Sein TSV nahm sofort das Heft in die Hand und führte nach 13 Minuten bereits 9:4. Zur Halbzeit lag das Team 17:14 vorn. Nach dem Wechsel zog der Gastgeber auf 24:17 (40.) davon und gewann schließlich über 29:23 unangefochten 36:29. Es trugen sich neun verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein. Bei Verden-Aller II traf Maximilian Janik neun Mal.

TSV Daverden III - TV Oyten II 34:29 (17:16). Oyten II muss weiter auf den ersten Punkt warten. Auch in Daverden gab es für das Team von Trainer Ralf Ahndorf eine Niederlage. In einer ausgeglichenen Partie lag die Heimsieben in der ersten Hälfte meist knapp in Führung. Nach dem Wechsel blieb es bis zum 23:22 (42.) eng. Dann zog Daverden III auf 26:23 davon, weil im Tor Oldie Hauke Hemann eine überragende Leistung zeigte und die TVO-Angreifer schier zur Verzweiflung brachte. Am Ende gewannen die Grün-Weißen über 30:25 mit 34:29. Bei Oyten II war Sören Reelfs mit acht Toren erfolgreichster Werfer. Je achtmal trafen für Daverden III Niklas Völkel und Julian Penczek.

TuS Rotenburg II - TSV Intschede 29:20 (15:9). Intschede war gegen junge Rotenburger chancenlos, zumal mit Vitali Keller der torgefährlichste Mann fehlte. Die Gastgeber lagen nach 15 Minuten 6:2 vorn und hielten diesen Vorsprung bis zur Pause (15:9). Dann ließ bei den Gästen, die nur zu zehnt angereist waren, immer mehr die Kondition nach, sodass Rotenburg II leichtes Spiel hatte. Bei Intschede zeigte der sechsfache Torschütze Dennis Lakemann eine gute Leistung.

jho

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