TSV Dörverden demontiert uninspirierten MTV Riede beim 5:1-Erfolg / Auch Neumann kaum zu bremsen

Nur Keeper Bremer verhindert die totale Precht-Gala

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Vollversammlung vor dem Tor von Dörverdens Keeper Simon Bogutzky, der aber einen ruhigen Nachmittag verlebte. ·

Riede - Von Frank von StadenWas für eine Demonstration in Sachen Konterfußball gestern Nachmittag vom TSV Dörverden im Bezirksliga-Derby beim MTV Riede, der bei der 1:5 (0:2)-Klatsche seine bisher schwächste Saisonleistung bot und letztlich noch Glück hatte, nicht zweistellig abgestraft worden zu sein.

Klar, dass Dörverdens Spielertrainer Nils Pohlner nach dem Abpfiff übers ganze Gesicht strahlte: „Endlich haben wir den Bann gegen Riede gebrochen. Dass es gleich so hoch werden würde, hätte ich zwar nicht gedacht, doch hat uns unser frühes 1:0 in die Karten gespielt. Zudem fehlten beim MTV entscheidende Spieler, die es uns sicher schwerer gemacht hätten!“ Das allerdings wollte Riedes Übungsleiter Uwe Bischoff dann nicht als Ausrede gelten lassen: „Sicherlich fehlte der ein oder andere Leistungsträger. Doch es standen elf MTV-Spieler auf dem Platz! Unsere Vorstellung war unter aller Sau. Schon beim Warmmachen fehlte mir der Pepp, das Training unter der Woche war ebenfalls uninspiriert!“ Letztlich konnten sich die Rieder, die sich an einer sehr massiert stehenden Dörverdener Abwehr die Zähne ausbissen, bei ihrem Keeper Marcel Bremer bedanken, dass sich die Niederlage noch einigermaßen in Grenzen hielt. Immer wieder wurden die Gäste dabei durch katastrophale Stock- und Abspielfehler zu Kontern eingeladen, die fast immer dasselbe Strickmuster aufwiesen. Schneller, langer Ball in die Nahtstelle, in die entweder der quirlige Matthias Precht spritzte oder aber der kaum vom Ball zu trennende Dennis Neumann. So hieß es zurecht zur Pause 2:0 für die Grün-Weißen. Erst versenkte Precht ein Zuspiel von Neumann (12.), dann eines von Onur Kaya (35.).

Nach der Pause ging es dann in dieser Form munter weiter. Zwar war den Hausherren der Wille nicht abzusprechen, doch letztlich unterliefen ihnen in allen Mannschaftsteilen gruselige Böcke, wurde der TSV Dörverden so weiter zu gefährlichen Gegenstößen fast im Minutentakt eingeladen. „Unmöglich, katastrophal“, motzte da Marcel Bremer. Nur gut, dass zumindest er dann einen ordentlichen Tag erwischt hatte, die Gäste mit ihren vielen Chancen zudem schon fast schlampig umgingen. So langten dann auch nur noch Kaya nach Precht-Vorarbeit (55.) und nochmals Precht nach Neumann-Zuspiel (90.) zu. Der Ehrentreffer blieb Florian Brüns vorbehalten, der nach einem Schuss von Oldie Danny Ohliger an den Pfosten am schnellsten schaltete (86.).

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