Nur Keeper Arne von Seelen überzeugt

22:31 – aber auch Summa bleibt SG treu

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Auch Florian Block-Osmers (am Ball) fand nur selten die nötigen Mittel gegen die kompakte Defensive der Gäste.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Das vorletzte Heimspiel gegen die TS Großburgwedel – es demonstrierte noch einmal ganz deutlich, warum Aufsteiger SG Achim/Baden schon vorzeitig als Absteiger feststeht. In der Offensive fehlt es einfach an der nötigen Klasse für die 3. Liga. Von daher setzte es auch eine völlig verdiente 22:31 (9:13)-Niederlage für das Team von Trainer Tomasz Malmon.

Trotz der Enttäuschung gab es aber auch etwas positives zu vermelden. SG-Team-Manager Cord Katz gab im Anschluss bekannt, dass mit Youngster Dennis Summa der nächste Spieler nach Florian Block-Osmers die Zusage für die neue Saison in der Oberliga gegeben hat. Nicht mehr dabei ist dann jedoch Niclas Schanthöfer. Den 23-jährigen Außenspieler zieht es zur HSG Delmenhorst. Er ist damit nach Tobias Freese (Cloppenburg) der zweite Abgang.

Im Vorfeld der Partie hatten die Gastgeber noch auf eine Revanche für die klare Pleite im Hinspiel spekuliert. Aber davon war die SG ganz weit entfernt. Einzig Lediglich stemmte sich vorbildlich gegen die Niederlage. „Arne war unser einziger Sonnenschein“, hatte SG-Coach Tomasz Malmon dann auch ein Sonderlob für den Keeper parat. Allerdings konnte von Seelen gar nicht so viele Bälle halten, um die Defizite seiner Vorderleute in der Offensive auszugleichen. „Bei uns fehlte es einfach an der nötigen Bewegung. Damit gab es auch keinen Druck auf die Deckung der Gäste. Somit war jedes Tor Schwerstarbeit für uns“, brachte es Geburtstagskind Erik Gülzow auf den Punkt. Nicht von ungefähr lagen die Gastgeber auch nicht einmal in Führung, aber dennoch beim 9:1 zur Pause sogar noch in Reichweite.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzte Ole Harms zwar auf 10:13, doch in der Folge wurde die Unzulänglichkeiten der SG-Offensivreihe gegen eine defensive 6:0-Deckung immer offensichtlicher. Auch wenn der Ball schnell durch die eigenen Reihen lief – von Druck war nichts zu spüren. Zudem häuften sich nun einmal mehr die technischen Fehler, so dass Großburgwedel zu einfachen Toren eingeladen wurde. Spätestens mit dem 11:19 (40.) war die Vorentscheidung auch gefallen. „Der Wille war zwar da, doch wir waren einfach schlechter“, musste Malmon eingestehen.

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