Katz: „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“ / TSV Daverden muss kämpfen

Morsums Regionsoberliga-Handballerinnen mit großer Mühe gegen Sottrum

Morsums Nele Katz.

Verden – In der Handball-Regionsoberliga der Frauen geht fünf Spieltage vor Saisonende das Kopf-an-Kopf-Rennen an der Tabellenspitze zwischen dem TSV Daverden und der HSG Mittelweser/Eystrup (beide 23:3 Punkte) weiter. Im Kellerduell trennten sich der TSV Schwarme und die HSG Cluvenhagen/Langwedel 21:21. Für den TSV Schwarme war es der erste Punktgewinn in dieser Saison überhaupt.

TuS Rotenburg II – TSV Daverden 20:24 (9:12). Nach einem 1:3 nach zehn Minuten nahm der Tabellenführer das Spiel in die Hand und ging bis zum Halbzeitpfiff über ein 9:5 (22.) mit 12:9 in Führung. Nach dem Wechsel baute die Mannschaft von Trainer Martin Eschkötter ihren Vorsprung bis zur 45. Minute auf 20:14 aus und schien einem überlegenen Sieg zuzusteuern. Der TuS Rotenburg II steckte aber nicht auf und kam bis zur 55. Minute auf 19:21 heran. „Für uns war es erst die dritte Partie in diesem Jahr. Wir haben noch nicht unseren Rhythmus gefunden. Das war in dieser Phase wenig meisterlich“, musste Eschkötter feststellen. In den letzten drei Minuten gab der Spitzenreiter aber noch einmal Gas und kam durch Tore von Luisa Fromm, Ines Behnken und Vivian Oetting zu einem 24:20-Sieg.

TSV Schwarme – HSG Cluvenhagen/Langwedel 21:21 (10:13). Nach 45 Minuten führte die HSG scheinbar uneinholbar mit 21:14. Dann gelang dem Team von Trainer Tim-Oliver Petersen in der Schlussviertelstunde kein einziger Treffer mehr, während der TSV Schwarme deren sieben erzielte und noch zum nicht mehr möglich gehaltenen 21:21 kam. „Schwarme hat die zweite Luft bekommen und sich in einen wahren Rausch gespielt. Wir sind dagegen immer nervöser geworden“, musste der Gästecoach feststellen. Jetzt wird es für die HSG Cluvenhagen/Langwedel mit dem Klassenerhalt eng, denn das Restprogramm ist nicht einfach. Beste Spielerin bei den Gästen war die achtfache Torschützin Claudia Friemel.

HSG Mittelweser/Eystrup – HSG Verden-Aller 31:19 (14:9). Der Tabellenzweite war für die HSG Verden-Aller eine Nummer zu groß. Die Gäste hielten zwar in den ersten 22 Minuten bis zum Stande von 7:8 mit, doch dann verschärfte Mittelweser das Tempo und zog bis zum Halbzeitpfiff auf 14:9 davon. Die Gäste, die nicht in Bestbesetzung antreten konnten, lagen in der zweiten Halbzeit nach 46 Minuten erstmals mit zehn Tore (15:25) hinten. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber schon längst entschieden. In der Tabelle bleibt die Mannschaft von Spielertrainerin Svenja Vast mit 10:16 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.

TSV Morsum II – TV Sottrum 22:21 (14:10). „Da sind wir so gerade noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen“, atmete nach dem Schlusspfiff Morsums Trainerin Nele Katz auf. In den letzten Minuten gelangen dem Tabellendritten nach einem 19:21-Rückstand noch drei Treffer durch Mareike Beeneken, Sabrina Schröder und Franzisca Schmidt-Naumann zum glücklichen Sieg. Dabei hatte es in der ersten Halbzeit nach einem klaren Sieg für Morsum ausgesehen, denn die Gastgeber lagen nach zehn Minuten mit 9:2 in Führung. Bis zur Halbzeit konnte der TV Sottrum den Rückstand aber verkürzen. „In der Halbzeitpause müssen die Gäste etwas Besonderes im Tee gehabt haben, denn nach dem Wechsel drehte Sottrum mächtig auf“, stellte Nele Katz fest. Folge davon war, dass der TV Sottrum zum 14:14 ausglich und nach 42 Minuten mit 19:16 in Führung ging. Der TSV Morsum II konnte den Rückstand nur mühsam wettmachen und hatte in der Schlussphase Glück, noch die Wende mit einem knappen 22:21-Sieg zu schaffen.  jho

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