Kühl: „Müssen da durch“

Achim/Baden IV kassiert 30:37 im Topspiel in Rotenburg

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Auch das Mitwirken von Matthias Köhnecke (links) konnte Achim/Badens Niederlage im Topspiel nicht verhindern.

Verden - Im Spitzenspiel der Handball-Regionsoberliga musste sich die SG Achim/Baden IV beim TuS Rotenburg II mit 30:37 geschlagen geben und kassierte damit die erste Saisonniederlage. Weiterhin ohne jeden Punktgewinn am Tabellenende rangiert der TSV Daverden III nach dem 26:33 gegen die HSG Verden-Aller II.

TuS Rotenburg II - SG Achim/Baden IV 37:30 (17:15). In diesem Topspiel erwischten die Gäste einen denkbar schlechten Start – 0:4 (4.). Erst nach diesem Rückstand wurde es etwas besser. Dennoch wollte dem Team um Routinier Cord Katz der Ausgleich nicht gelingen. „Wir haben uns einfach zu viele Fehler geleistet und zudem nicht gut verteidigt“, erklärte der SG-Trainer. 

Doch zur Pause war noch alles offen beim 15:17. Nach dem Wechsel verkürzte Stefan Seemann sogar auf 17:18 (33.), doch in der Folge war die Fehlerquote auf Seiten der SG einfach zu hoch. „Und das wurde von der jungen Truppe aus Rotenburg konsequent per Gegenstoß bestraft. Daher geht die Niederlage auch völlig in Ordnung“, bilanzierte Katz.

TSV Daverden III - HSG Verden-Aller II 26:33 (13:14). Bis zum 9:8 (17.) durch einen Treffer von Julian Penczek war die Welt aus Sicht der Gastgeber noch in Ordnung. Doch bereits zur Pause führten die Verdener mit 14:13. „Wir haben in der Deckung keinen Zugriff bekommen und uns von der HSG den Schneid abkaufen lassen. 

Und vorne haben wir dann auch unüberlegt abgeschlossen“, sprach Daverdens Dirk-Oliver Kühl in Anbetracht der fehlenden Siege auch vom fehlenden Selbstvertrauen seiner Mannschaft. Nach dem Wechsel sorgte die HSG mit dem 19:14 (38.) dann schnell für klare Verhältnisse. Kühl: „Die Ausfälle von Jannes Mahlmann und Leon Penczek können wir nicht einfach kompensieren. Aber da müssen wir jetzt durch und im Derby gegen Cluvenhagen-Langwedel unbedingt punkten.“

TV Oyten II - TSV Intschede 25:26 (12:12). Nach der knappen Niederlage gegen Intschede fand Oytens Ralf Ahndorf deutliche Worte. „Wer zu Beginn der zweiten Halbzeit gleich sieben freie Bälle nicht nutzen kann, darf sich letztlich auch nicht beschweren. Auch unserer Deckung fehlte es an der nötigen Stabilität. Eine gute Leistung von Miron Biruski reicht dann einfach nicht aus“, nahm Ahndorf seinen Torhüter von der Kritik aus. 

Nach dem 12:12 zur Pause traf Intschedes Dennis Lakemann nach dem Wechsel zum 16:12 (35.). Der TVO kämpfte sich jedoch zurück und verkürzte durch Rainer Meyer auf 20:21 (49.). Der Ausgleich wollte den Gastgebern dann jedoch nicht mehr gelingen, denn nach dem 25:26 durch Sören Reelfs brachten die Gäste den knappen Vorsprung in den verbliebenen 38 Sekunden über die Zeit.

HSG Phoenix II - TSV Morsum 25:33 (11:18). Die favorisierten Morsumer benötigten eine Anlaufzeit von 15 Minuten. Doch nachdem Jan-Eike Nienstädt das 6:6 erzielt hatte, waren die Schützlinge von Trainer Marco Volmert nicht mehr zu stoppen und sorgten bereits zur Pause mit dem 18:11 für klare Verhältnisse. Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Morsumer um den neunfachen Torschützen Nienstädt alles im Griff.

kc

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