DHB-Pokal: SG Achim/Baden erwartet Mittwoch Neu-Bundesligist Bergischer HC zum Highlight

Katz: „Riesengeschichte für alle“

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SG-Coach Tomasz Malmon (Mitte) wird mit Sicherheit einiges aus der Motivationstrickkiste zaubern, damit seine Jungs über 60 Minuten als Underdog die Spannung halten. ·

ACHIM/BADEN · Die Vorfreude, sie könnte größer kaum sein vor dem Handball-Leckerbissen beim Oberligisten und krassen Underdog SG Achim/Baden, die morgen den Bundesliga-Aufsteiger Bergischer HC fordern. Los geht es um 20 Uhr und hat einen durchaus ernsten Hintergrund, denn schließlich handelt es sich um die erste Runde im DHB-Pokal.

„Das ist eine Riesengeschichte für alle. Für diejenigen, die die goldenen Zeiten für die SG in der 2. Bundesliga miterlebt haben, als auch für die jungen Akteure, die sehen können, wie es nochmal werden könnte“, sprüht SG-Teammanager Cord Katz vor Begeisterung. In Anbetracht der bisher glänzend verlaufenden Vorbereitung träumt der neue Macher vielleicht insgeheim von einer Pokalsensation, offiziell aber natürlich nicht auf dem Zettel. „Schließlich sind wir nicht im Fußball, wo so etwas immer wieder passiert“, gibt sich Katz vor dem Highlight realistisch. Zumal mit dem Bergischen HC ein Team kommt, das sich in der abgelaufenen Spielzeit ziemlich souverän in der eingleisigen zweiten Liga durchsetzte. Und im ersten Pflichtspiel der neuen Spielzeit will sich der haushohe Favorit sicher keine Blöße geben. Der BHC, der vom 34-jährigen Sebastian Hinze trainiert wird, verfügt mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Michael Hegemann und den aktuellen österreichischen Internationalen Victor Szilagy, der schon 323 Bundesligaspiele zu Buche stehen hat, über herausragenden Akteure. Szilagy wird sein Team auch morgen als Mannschaftsführer auf das Parkett führen. Darüber hinaus steht mit dem Isländer Björgvin Gustavsson ein herausragender Keeper zwischen den Pfosten, der gerade vom künftigen Bundesliga-Kontrahenten SC Magdeburg kam. „Als Bundesligaaufsteiger wollen die sicher beweisen, dass sie schon topfit sind. Der BHC wird uns zeigen wollen, wo der Hammer hängt“, erwartet Katz keine Geschenke.

Für ordentlich Stimmung wird am Spielfeldrand wieder SG-Hallensprecher Fabian Kahler sorgen. Vor der Partie und in der Halbzeit wird ein Tanzgruppe des TSV Uesen die Zuschauer in ihren Bann ziehen. Das absolute Highlight wartet nach der Partie. Das bundesligaerfahrene SG-Urgestein Matthias Brandt schlüpft bei der Pressekonferenz in die Rolle des Moderators und wird sicher wieder die Lacher auf seiner Seite haben. „In das Final Four nach Hamburg kommen wir sowieso nicht. Doch wir können uns wehren“, schickt Cord Katz eine Kampfansage in Richtung des Pokalgegners, dessen Punktspielauftakt beim deutschen Meister THW Kiel nur vier Tage später aber bedeutend schwerer wird. · bjl

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