Mit Gatte Lars für „Desert Dash“ gemeldet

Luttumerin Katja Troschka: Namibia rückt näher

Katja und Lars Troschka aus Luttum beim Wüsten-Mountainbike-Rennen „Desert Dash“ in Namibia 2019.
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Wollen sich erneut als Sieger in der Wüste fühlen: Katja und Lars Troschka, hier bei ihrer Premiere 2019.

Wieder ein sportliches Traumziel: Katja Troschka aus Luttum hat mit ihrem Gatten Lars für „Desert Dash“ gemeldet. Beim Mountainbike-Rennen über 370 Kilometer durch die Wüste Namibias ist auch der Dauelser Marko Preuß am Start.

Luttum – Mit stark fallenden Inzidenzzahlen steigt die Stimmung immer mehr. Katja Troschka, Fitness- und Personaltrainerin aus Luttum, darf nach langem Lockdown wieder mit ihren Outdoor-Kursen auf öffentliche Plätze. Und das Sahnehäubchen kommt gleich obendrauf: Zusammen mit Gatte Lars und Marko Preuß hat sich die 41-Jährige jetzt für Namibia angemeldet. „Desert Dash“ ruft. Das Eintagesrennen für Moutainbiker über 370 Kilometer, eines der härtesten der Welt, steigt am 10. Dezember.

Katja Troschka peilt Platz unter den besten fünf Frauen an

„Prima, dass alles wieder Fahrt aufnimmt. Sportlich ist Namibia natürlich ein Traum. Wir mussten uns einfach anmelden, so haben wir ein richtig schönes Ziel, auf das wir hinarbeiten können“, sprudelt es aus Katja Troschka heraus. Damit ist auch die Ungeduld gewichen, mit der das Luttumer Ehepaar im Jahr 2020 fast wie paralysiert erstarrt war – euphorisch geht es nun an die Vorbereitung für die Herausforderung in der afrikanischen Wüste.

Denn Katja Troschka hat ja noch eine Rechnung offen mit „Desert Dash“. Bei ihrer Premiere im Dezember 2019 belegte sie als beste Deutsche in der Frauenwertung den hervorragenden sechsten Rang. Damit verpasste sie allerdings die Prämien-Platzierungen der ersten fünf Finisher: „Es wäre natürlich wunderbar, wenn ich es diesmal aufs Podest schaffen würde. Dieses Ziel ist ab sofort fest in meinem Kopf verankert.“

Erstmals bei „Desert Dash“ in Namibia am Start: Marko Preuß aus Dauelsen.

Wobei sie einräumt, dass sich die drei Extremsportler nicht auf Biegen und Brechen in Richtung Wüste begeben werden: „Wir müssen abwarten, wie sich hier und vor allem in Afrika die Pandemie-Lage entwickelt. Die Reise nehmen wir nur auf uns, wenn alles sicher ist und sie für uns auch Sinn ergibt.“

Lars Troschka wieder als Lokomotive gefragt

Die Einstimmung der Solo-Starter auf die Tour, auf der sie wieder von Olli Carstens betreut werden, nimmt aber schon mal Formen an. Bundeswehr-Soldat Marko Preuß, Teil des Aller-Expresses, muss jetzt in erster Linie Kilometer abreißen. „Das wird er aber hinkriegen“, zeigt sich Katja Troschka zuversichtlich. Das Luttumer Ehepaar hat sich als ersten Härtetest das 24-Stunden-Rennen in Duisburg Anfang August ausgesucht. Die Bestätigung, dass es tatsächlich auch stattfindet, steht allerdings noch aus. Es soll Ende September die Transalp durch die Dolomiten folgen. Die 41-Jährige: „Sie wäre für die Vorbereitung optimal. Über die endgültige Meldung entscheiden wir aber erst im August.“

Bei „Desert Dash“ im Dezember will der Dauelser Preuß (46) erst einmal schauen, wie es läuft und dann über eine abermalige Teilnahme Aufschluss gewinnen. Intensiver wird das Extremrennen durch die namibische Wüste da schon für den 44-jährigen Lars Troschka, 2019 immerhin drittbester Deutscher und auf dem 41. Gesamtrang – als Lokomotive für seine Gattin. „Lars wird mich wieder nach Kräften unterstützen, um mir ein gutes Rennen zu ermöglichen und mich erfolgreich ins Ziel zu begleiten.“ Damit im traumhaften Ambiente am Atlantik die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht.

Von Ulf Von Der Eltz

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