Ersatzgeschwächte SG Achim/Baden II verliert in Sottrum verdient gegen Rotenburg

Karsten Krone trotz 24:32-Finalniederlage nicht unzufrieden

Wird von einem Rotenburger gestoppt: Achim/Badens Routinier Florian Schacht (links). J Foto: woe

Sottrum - Beim Sottrumer Handballturnier um den „Autohaus-Cup 2016“ unterlag Landesligist SG Achim/Baden II im Endspiel gegen den Verbandsligisten TuS Rotenburg mit 24:32 (12:17) und verpasste damit die Revanche für die 28:32-Niederlage in der Vorrunde. Dritter wurde die HSG Stuhr nach einem 28:24 gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Verbandsligist TSV Daverden gewann die Partie um Platz fünf gegen Gastgeber TV Sottrum souverän mit 39:28 (21:15).

Die SG-Reserve musste im Endspiel auf Spieler der Oberligamannschaft verzichten, da diese zeitgleich im Einsatz waren. Außerdem fehlten Trainer Karsten Krone einige weitere Akteure, die den Junggesellenabschied von Tim Borm in Amsterdam feierten. „Das war natürlich eine Schwächung. Ich war dennoch mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden. Auch wenn Rotenburg zweifellos verdient gewonnen“, befand Achim/Badens Trainer. Bei der SG-Reserve stand mit Henrik Obermeyer und Ulli Bartsch Jugend und Routine im Tor. Sie machten beide ihre Sache gegen die starke Rotenburger Offensive gut. Im Feld hatten die beiden Routiniers Tobias Naumann und Florian Schacht die Vorgabe, die jungen Spieler zu führen. Das taten sie durchaus erfolgreich, obwohl Rotenburg von Anpfiff an in Führung lag. Über 4:2 und 11:6 ging es mit einer 17:12-Führung des Wümme-Teams in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel gelang es der SG-Reserve mehrfach den Rückstand bis auf zwei Tore (16:18, 18:20) zu verkürzen, doch dann legten die Rotenburger, die ebenfalls nicht ihre Bestbesetzung zur Verfügung hatten, wieder zu und gewannen schließlich über 26:19 mit 32:24. Erfolgreichste Torschützen bei der SG waren Maximilian Kühling mit sieben und Tobias Naumann mit fünf Treffern.

Im Spiel um Platz fünf legte der TSV Daverden los wie die Feuerwehr und lag schnell mit 4:0 und 6:1 vorn. Der Vorsprung wurde in etwa bis zum Halbzeitpfiff (21:15) gehalten. „Wir haben die Woche über sehr hart Konditionsarbeit gemacht. Daher waren bei einigen meiner Spieler die Beine ziemlich schwer“, stellte Daverdens Trainer Thomas Panitz fest. Das galt vor allen Dingen gleich nach der Pause, als die Gastgeber den Rückstand bis auf drei Tore (19:22) verkürzten. Bis zum 28:24 blieb die Begegnung einigermaßen offen, doch dann zog der Verbandsligist aus Daverden durch fünf Tore in Folge auf 33:24 davon und gewann schließlich unangefochten mit 39:28. „Das Ergebnis interessiert mich in diesen Spielen aber überhaupt nicht. Wichtig war, dass wir uns gut bewegt haben. Natürlich haben wir noch keine Power für 60 Minuten, aber es ist ja auch noch Zeit genug bis zum Saisonstart am 11. September“, stellte Trainer Thomas Panitz fest. Erfolgreichster Daverdener Torschütze war Kreisläufer Boyke Wilkens mit acht Treffern. Darüber hinaus war Linkshänder Benjamin Fleischer sechsmal erfolgreich. - jho

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