Oytens TT-Damen krönen ihre Aufholjagd

Karin Kramer zeigt keine Nerven – 7:7

Oytens Karin Kramer

Oyten - Aufatmen bei den TT-Damen des TV Oyten: Nach dem 3:8 gegen die TuSG Ritterhude II drohte beim TuS Eicklingen die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel für den Tischtennis-Landesligisten. Doch das Team um Mannschaftsführerin Inken Gluza zog den Kopf gerade noch einmal aus der Schlinge und belohnte sich nach dem 1:6-Rückstand für eine grandiose Aufholjagd mit dem ersten Punktgewinn – 7:7.

TV Oyten - TuSG Ritterhude II 3:8. Die Doppel begannen aus Sicht des TVO mit einer Punkteteilung. Während Strauch/Kramer in drei Sätzen unterlagen, behaupteten sich Gluza/Wenger mit 3:1 über Semken/Thies. Was folgte, waren zwei Niederlagen. „Im oberen Paarkreuz ist Ritterhude sehr stark aufgestellt. Daher wussten wir um die Schwere der Aufgabe“, hielt sich die Enttäuschung bei Gluza dann auch in Grenzen. Zumal Katharina Strauch der favorisierten Kuhangel alles abverlangte, ehe sie sich doch mit 6:11 im fünften Satz geschlagen geben musste. Zwar verkürzte Martina Wenger nach einer starken Vorstellung auf 2:3, doch durch vier Siege in Folge sorgten die Gäste mit dem 2:7 für die Vorentscheidung. Für Ergebniskosmetik sorgte Karin Kramer durch einen Erfolg über Lilienthal.

TuS Eicklingen - TV Oyten 7:7. In Eicklingen kam es zum Duell der bis dato noch punktlosen Teams. Dabei erwischten die TVO-Damen einen katastrophalen Start – 1:6. Mit einem 3:1-Erfolg über Bredefeld läutete Gluza dann die Aufholjagd ein. Beim 5:6 war aus Sicht des TVO nicht nur der Anschluss geschafft, sondern Martina Wenger hatte danach sogar den Ausgleich auf dem Schläger. 

Doch nach einer 2:0-Führung musste sie sich noch Eicklingens Spitzenspielerin Rittierott 4:11 im fünften Satz geschlagen geben. „Das war schon schade, dass sich Martina nicht für ihre gute Leistung belohnen konnte“, so Gluza. Nur gut, dass Karin Kramer im Anschluss keine Nerven zeigte und sich für einen starken Auftritt nach dem 0:2 noch mit einem 11:9 im fünften Satz gegen Bielefeld belohnte – 6:7. Damit lag es nun an Gluza, ihrem Team noch einen Punkt zu sichern. Und das gelang in eindrucksvoller Manier beim 3:0 über Bötticher, so dass der kapitale Felstart verhindert wurde.

kc

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