Verden schon Freitag gegen Etelsen

Kapitän Schmude – die Hoffnung aufs Derby bleibt

Kommt es zum Duell gegen Etelsens Yannick Funk? Noch steht hinter Verdens Kapitän Jonathan Schmude (rechts) ein Fragezeichen.

Verden - Zweiter Spieltag in der Landesliga – zweites Derby für den TSV Etelsen: Bereits am Freitagabend (18.45 Uhr) steigt am Hubertushain der Evergreen beim FC Verden 04. „Wir hoffen wie immer auf einen spannenden Lokalfight, es werden wohl mehr Fans dabei sein als an einem Sonntag“, herrscht bei FC-Coach Sascha Lindhorst die helle Vorfreude.

Allerdings bangen die Allerstädter weiter um Jonathan Schmude. Nach der Armverletzung, die schon das Auftaktspiel in Hagen gekostet hatte, stieg der Kapitän wieder mit leichtem Training ein – die Entscheidung über einen Einsatz fällt aber kurzfristig. Lindhorst: „Wir hoffen, dass wir ihn bis zum Anpfiff hinkriegen.“ Fehlen werden weiterhin Lennart Uphoff, Simon Kirsch und Alexander Halinger. In den Einheiten zurück ist nach seiner Bänderverletzung Patrick Zimmermann. Die Startelf kommt indes noch zu früh, daher wird der Stürmer vorerst auf der Bank sitzen. Für Coach Lindhorst wichtig: „Wir dürfen nicht ängstlich sein, müssen klarer den Weg nach vorne suchen als noch in Hagen. Wenn beim Umschalten alle geschlossen mitmachen, haben wir eine Chance.“ Die Arbeit gegen den Ball war in Hagen okay.

Nach dem erfolgreichen Start gegen Ottersberg mischt sich beim TSV Etelsen ein dicker Wermutstropfen in den Wein: Max Altevoigt zog sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu und fällt bis ins nächste Jahr hinein aus. Ob er operiert wird, muss sich noch klären. „Eine absolute Schwächung für uns, sowohl sportlich als auch von der menschlichen Seite her“, hadert Coach Dennis Offermann. Sein Stürmer hatte sich viel für diese Saison vorgenommen. Positiv indes, dass Jens Finger und Jakob Glaser wieder mit dem Training angefangen haben.

Das Derby sieht Offermann trotz des Superstarts nicht als Selbstläufer: „Im Pokal haben wir gesehen, wie eng es in diesen Duellen zugehen kann. Sicher will Verden nicht ein drittes Mal gegen uns verlieren.“ Entscheidend wird für den Etelser sein, wer mehr investiert. Für ihn komme es darauf an, wie gegen Ottersberg die offensiven Stärken zu zeigen. J vde

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