FSV Langwedel-Völkersen ringt Wallhöfen 2:1 nieder / Lutz legt vor / Altherren-Keeper Adler hält stand

Kamermann setzt Knockout per Kopf

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Konnte diesen Pass von Wallhöfens Jorit Bierwald nicht verhindern – hielt aber beim 2:1-Sieg trotz Leistenverletzung durch: Langwedel-Völkersens Lukas Krempel (rechts). ·

Langwedel - Von Ulf von der EltzBeim Blick auf die Tabelle wird sich Sascha Lindhorst kneifen lassen. Nur um sicher zu stellen, nicht geträumt zu haben: Nach dem 2:1 (1:0)-Erfolg gestern Nachmittag über den TSV Wallhöfen ziert sein FSV Langwedel-Völkersen in der Fußball-Bezirksliga den zweiten Platz.

Der vierte Saisonsieg macht aus dem Aufsteiger den ersten Verfolger des souveränen Tabellenführers TSV Bassen. Trotz des nervenaufreibenden Spitzenspiels fand der Trainer schnell die Fassung wieder: „Es war ein hartes Stück Arbeit, zumal ich so viele angeschlagene Akteure hatte und eigentlich in der Pause fünfmal wechseln musste.“ Aber Lindhorst durfte sich natürlich auf darüber freuen, dass sein junges Team erneut die Stärken in die Waagschale warf: Laufbereitschaft, Zweikampfhärte und eine fast optimale Chancenverwertung. „All das haben sie gut gelöst, obwohl wir schon früher den Sack zumachen konnten.“

Wie erwartet übernahmen die spielerisch starken Wallhöfer in den ersten Minuten die Initiative, Jorit Bierwald setzte die Kugel nach feinem Solo knapp neben den Kasten (2.). Als auf der anderen Seite Daniel Throl mit einem Schlenzer aus 17 Metern an Keeper Thomas Büttelmann gescheitert war (3.), folgte der erste Schock für die Langwedeler: Torhüter Patrick Mannig musste nach einem Zusammenprall mit verletztem Knie vom Feld (5.). Altherren-Keeper Stefan Adler rückte zwischen die Pfosten, hielt dem Druck mit Ausnahme eines Wacklers aber prima stand. Dass der eigentliche Torwarttrainer mit 43 Jahren sein Debüt in der Bezirksliga gab, quittierte sein Coach süffisant: „Wir haben ja noch zusammen gespielt. Aber er hat seine Sache super gemacht.“ Adler rettete bei einem Schrägschuss von Rhodin (31.) und wehrte in der Schlussphase auch einen Versuch von Tobias Prigge ab (73.). Natürlich hatte er das Glück des Tüchtigen ebenfalls auf seiner Seite, als Prigges Heber über den Kasten segelte (45.), Bierwalds Schlenzer vorbei strich (55.), Emrah Tavan zweimal auf der Linie retten musste (56., 72.) und Kulanek den Ball nicht richtig traf (84.). Einzig Alexander Kück überwand den FSV-Schlussmann in der 90. Minute zum 2:1. Da war das Match aber schon entschieden, denn Janek Kamermann hatte den Wallhöfern nach Freistoß von Throl mit dem 2:0 per Kopf den Knockout versetzt (86.).

Für die Führung war Fabian Lutz verantwortlich gewesen, als der von Christian Arndt glänzend freigespielt wurde und Büttelmann per Flachschuss düpierte (43.). Dass Langwedel in Halbzeit zwei unter Druck geriet, war nach dem Ausscheiden von Stürmer Tino Heimbruch klar. Es fehlte vorne die zentrale Anspielstation. Dennoch besaß der aufopferungsvoll fightende Neuling Chancen zur früheren Entscheidung: Kamermann schoss nach Konter daneben (65.) und hob die Kugel freistehend drüber (81.).

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