Zwei Treffer für RW Achim beim 4:2 / Tavan: „Wir haben uns blamiert“

Kaldirici knockt lahme Langwedeler aus

Entschied das Derby mit zwei Toren: Rot-Weiß Achims Behcet Kaldirici. 
Archivfoto: wes
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Entschied das Derby mit zwei Toren: Rot-Weiß Achims Behcet Kaldirici. Archivfoto: wes

Langwedel – Der Stachel saß tief bei Emrah Tavan. „Es ist heftig. Wir haben uns blamiert und versagt, ich bin enttäuscht von meinem Team“, schimpfte der Coach des FSV Langwedel-Völkersen am Sonntag nach dem Bezirksliga-Derby. Mit 2:4 (2:2) kassierte seine Elf gegen den 1. FC Rot-Weiß Achim eine empfindliche Heimpleite. „Seit vielen Jahren geben wir den Aufbaugegner für Achim, einfach unfassbar“ schloss der Coach an.

Dabei begann es super für die Gastgeber: Den ersten Angriff verwertete Daniel Throl nach einem Kelsch-Querpass durch die Abwehr zum 1:0 – gerade einmal 28 Sekunden waren gespielt. In der Folge wirkten die Schwarz-Roten jedoch äußerst fahrig. „Wir haben uns auf das Spiel der Achimer eingelassen und sie dadurch stark gemacht“, haderte Tavan. Als Kelsch, der in der 30. Minute mit Oberschenkelverletzung raus musste, den Ball beim Dribbling im Aufbau verlor, ging es schnell in die andere Richtung – Catalin Varga traf zum 1:1 (15.). Und es kam noch schlimmer: Behcet Kaldirici nutzte die nächste Chance zum 1:2 (19.). Nur 120 Sekunden später markierte Throl per Freistoß das 2:2.

In der Kabine rüttelte Tavan sein Team noch einmal wach, zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es auch Chancen. Aber sowohl Throl zweimal, als auch Louis Gehrke und Vittorio Zambrano scheiterten im eins gegen eins am bärenstarken Keeper Tiantafylloy. Mit dem 4:3:3 versuchten die Langwedeler das  Spiel schnell und breit zu machen, brachten ihre PS aber nicht auf den Platz. Tavan: „So haben wir den Sieg auch nicht verdient. Achim aus meiner Sicht zwar auch nicht, aber sie hätten eben eine Niederlage nicht verdient gehabt.“

In der Schlussphase knockten die Gäste den lahmen FSV dennoch aus: Sie nutzten einen Querpass der Hausherren, Kaldirici traf zum 2:3 (78.). Und beim 2:4 (85.) durch Ferhat Senci sah sich Marvin Wasmuth alleine gleich vier Achimern gegenüber.  vde

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