Stürmer ebnet mit zwei Toren den Weg beim 3:0-Heimsieg gegen Cranz

Ottersbergs Kai Schmidt der Dosenöffner

Ottersbergs Justin Schmidt versucht hier das Leder an der Cranzer Deckung vorbeizulegen, was aber nur bedingt gelingt.
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Ottersbergs Justin Schmidt versucht hier das Leder an der Cranzer Deckung vorbeizulegen, was aber nur bedingt gelingt.

Ottersberg – Dank eines in der Höhe lange Zeit nicht zu erwartenden 3:0 (0:0)-Heimerfolges über den ASC Cranz-Estebrügge im letzten Punktspiel des Jahres können die Landesliga-Fußballer des TSV Ottersberg ein Elf-Punkte-Polster mit in die Abstiegsrunde nehmen. Garant des Sieges war einmal mehr Stürmer Kai Schmidt, der mit seinen Saisontoren zehn und elf quasi der Dosenöffner in dieser Partie war, die lange Zeit den Anschein hatte, als würde sie in einem schmucklosen 0:0 enden.

Goalgetter Kai Schmidt.

Denn das Niveau, was beide Teams über weite Strecken an den Tag legten, war schon recht überschaubar. So wurde ein sehr nervöser Start mit zahlreichen Fehlpässen hingelegt, versuchte sich vor allem der TSV Ottersberg, mit vielen Ballstafetten im Niemandsland die nötige Sicherheit zu holen, ohne aber groß Gefahr auszustrahlen. Vieles blieb Stückwerk. „Stimmt, in den ersten 45 Minuten fehlten uns der Mut und auch die Staffelung. Im Grunde hat uns erst das Tor zum 1:0 geholfen, diese Partie in unsere Richtung zu drehen“, konnte da auch Ottersbergs Coach Mike Barten der ersten Halbzeit nur wenig abgewinnen. Ein geblockter Schuss von Kai Schmidt und im Nachsetzen einer von Wedat Bezek in der 20. Minute waren da schon die Highlights.

Lange ein schmuckloses 0:0

Auch die zweite Spielhälfte drohte dann in einem Ballgeschiebe und Gewürge zu versanden. Bis eben wieder einmal Schmidt nach einer feinen Flanke vom durchgestarteten Martin Janot goldrichtig stand und aus fünf Metern das Sportgerät doch noch in die Maschen wuchten konnte (63.). Von da an flutschte es bei den Platzherren viel besser, kam nun der fehlende Mut ins Spiel. „Natürlich war es auch weiterhin kein Leckerbissen. Doch das war ja schon im Vorfeld zu erwarten gewesen. Aber jetzt waren die Jungs voll drin, waren auch effektiv. Das Tor hat uns geholfen das Herz in die Hand zu nehmen. Zumal der Gegner jetzt ja unbedingt kommen musste und uns so immer wieder Räume gab, die wir dann schon recht ordentlich genutzt haben“, lobte da Barten. Und wieder war es dann Kai Schmidt, der seine Elf auf die Siegerstraße beförderte (79.). Nach einer schwer zu kontrollierenden Bogenlampe flipperte der Ball zwischen dem Stürmer und zwei Gästeverteidigern hin und her und lag plötzlich optimal für den Ottersberger, der beim Abschluss aus rund 14 Metern eiskalt blieb.

Danach ergaben sich die Gäste regelrecht, begannen sich verbal so langsam selbst zu zerfleischen. So blieb es dann dem gerade erst eingewechselten Leon Pichler vorbehalten, nach einem schnell ausgeführten Brendel-Freistoß (85.) mit einem „Sahnetor“ den Schlusspunkt hinter ein Spiel zu setzen, das den Wümme-Kickern für die anstehende Abstiegsrunde viel Mut machen sollte. Auch wenn es noch vieles zu verbessern gilt.

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