Auch Webner gibt Vampires ihre Zusage / Jakob und Bertram gehen

Kahler – das Gesicht des TVO bleibt

Sorgt mit ihrer Zusage für große Erleichterung beim TV Oyten: Torhüterin Romina Kahler.
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Sorgt mit ihrer Zusage für große Erleichterung beim TV Oyten: Torhüterin Romina Kahler.

Der Kader des Handball-Drittligisten TV Oyten für die neue Saison nimmt immer größere Formen an. Mit Romina Kahler und Tabea Webner haben nun zwei weitere Spielerinnen Trainer Marc Winter ihre Zusage gegeben. Aber mit Franca Jakob und Lea Bertram muss der TVO künftig auch auf zwei Spielerinnen verzichten.

  • Trainer Marc Winter sieht sein Team schon jetzt gut aufgestellt
  • Zusage von Romina Kahler ein ganz wichtiger Baustein
  • Positive Gespräche mit drei weiteren Spielerinnen

Oyten – Die nächste Erfolgsmeldung der TV Oyten Vampires: Mit Torhüterin Romina Kahler und Rechtsaußen Tabea Webner haben zwei weitere Spielerinnen dem Handball-Drittligisten für die neue Saison zugesagt. „Viel besser könnte es aktuell sicher nicht laufen. Denn ich gehe ganz fest davon aus, dass wir in Kürze auch die drei noch offenen Baustellen abschließen können“, zeigte sich Oytens Trainer Marc Winter überaus zuversichtlich.

Vor allen Dingen die Zusage von Romina Kahler sorgte für große Erleichterung im Lager des TVO. Schließlich ist die Torhüterin, die dann in ihre elfte Saison bei den Vampires geht, mittlerweile so etwas wie das Gesicht des TV Oyten geworden. „Da ist uns natürlich ein Stein von Herzen gefallen. Zumal Romi in den vergangenen Spielzeiten immer wieder Angebote von höherklassigen Vereinen hatte. Aber in unseren Gesprächen hat sie ganz klar gesagt, dass sie sich in Oyten wohlfühlt. Für uns definitiv ein absoluter Glücksfall“, war Winter die Freude deutlich anzuhören. „Denn Romi zählt für mich zu den Top-Torhüterinnen der dritten Liga.“ Nach der Zusage von Fenja Hassing und Theresa Beet verfügen die Vampires somit über ein Trio auf dieser Position. Das soll allerdings nicht so bleiben, wie der Vampires-Coach verrät: „Alle drei gehen mit uns in die Vorbereitung. Gemäß einer Absprache werden wir uns dann vier Wochen vor Saisonbeginn auf ein Duo festlegen. Die dritte soll zwar weiter bei uns mittrainieren, aber in der zweiten Mannschaft spielen. Damit wollen wir für eine weitere Verzahnung zwischen den beiden Teams sorgen.“

Da ist uns natürlich ein Stein von Herzen gefallen. Zumal Romi in den vergangenen Spielzeiten immer wieder Angebote von höherklassigen Vereinen hatte. Aber in unseren Gesprächen hat sie ganz klar gesagt, dass sie sich in Oyten wohlfühlt. Für uns definitiv ein absoluter Glücksfall.

TVO-Trainer Marc Winter über die Zusage von Romina Kahler

Linkshänderin Tabea Webner war erst vor der unterbrochenen Saison von der SG Findorff für einen zweiten Versuch zum TVO zurückgekehrt und will sich nun endgültig bei den Vampires etablieren. Von ihrem Potenzial ist Marc Winter in jedem Fall überzeugt. Dennoch mahnt er etwas zur Geduld. „Tabsi muss sicher noch etwas an sich arbeiten. Aber vielleicht hilft es ja, dass sie mit Madita Woltemade nun eine ehemalige Mitspielerin aus Findorff an ihrer Seite weiß“, verweist der TVO-Trainer auf den bis dato einzigen externen Neuzugang.

Bleibt dem TVO treu: Tabea Webner.

Aus dem aktuellen Kader sind damit nur noch die Personalien Anna-Lena Meyer, Nathalie Meinke und Emily Winkler offen. Allerdings ist Winter nach den ersten Gesprächen auch in der Hinsicht sehr optimistisch gestimmt. „Wenn sie ebenfalls bleiben, haben wir alle Positionen, auch wenn wir unseren Kader quantitativ etwas verkleinert haben, doppelt besetzt. Und wer weiß. Vielleicht ergibt sich ja noch irgendwas. Wir halten auf jeden Fall Augen und Ohren weiterhin offen.“

Legt eine Pause ein: Lea Bertram.

Neben den bereits erfolgten Zusagen gibt es aber auch zwei weitere Abgänge nach Lena Schulz. Denn mit Linksaußen Franca Jakob und Lea Bertram stehen zwei weitere Spielerinnen den Vampires künftig nicht mehr zur Verfügung. „Franca wohnt in Hannover. Sie hat uns mitgeteilt, dass ihr der Aufwand einfach zu groß wird“, erklärt Winter. Rückraumspielerin Bertram legt hingegen eine Pause ein. „Lea hat zuletzt scheinbar gemerkt, dass es auch ohne Handball geht. Aber auch dafür haben wir natürlich Verständnis“, sagt der TVO-Trainer.

Von Kai Caspers

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