Ottersbergs Trainer sieht sein Team um den Lohn gebracht / Sonntag in Cuxhaven

Just wettert nach dem 1:2

Sorgte für die Ottersberger Führung in Lüneburg: Andre Geisler. J Foto: Woelki

Ottersberg - Torsten Just hatte einen richtig dicken Hals nach der 1:2 (1:1)-Niederlage beim SV Eintracht Lüneburg. „Beiden Gegentoren ist eine klare Abseitsstellung vorausgegangen. Es ist mir unbegreiflich, wie man das nicht sehen konnte. Wir sind klar um unseren verdienten Lohn gebracht worden“, ließ der Trainer des Fußball-Landesligisten TSV Ottersberg kein gutes Haar am Schiedsrichter-Team.

Im Duell der punktgleichen Tabellennachbarn hatten die Ottersberger auf dem schwer zu bespielbaren Platz von Beginn an klar den Ton angegeben. Folgerichtig sorgte Andre Geisler dann auch schon in der achten Minute für die verdiente Führung – 1:0. Allerdings war die Freude nicht von langer Dauer, denn nur vier Minuten später zappelte das Leder im Kasten von Felix Mindermann.

Sehr zum Ärger von Just: „Der Torschütze hat mindestens zwei Meter im Abseits gestanden. Unfassbar, dass da die Fahne unten geblieben ist.“ Seine Mannschaft zeigte sich davon jedoch nur wenig beeindruckt und drängte die Gastgeber in der Folge immer wieder tief in die eigene Hälfte. Zählbares wollte dabei aber nicht herausspringen, so dass es mit einem 0:0 in die Pause ging.

Gleiches Bild auch nach dem Wechsel. Erneut agierte die Wümme-Elf wesentlich druckvoller, doch das Leder wollte einfach nicht ins Tor. Zu allem Überfluss kassierten die Gäste nach einem langen Ball der Lüneburger auch noch das 1:2 (50.).

Laut Just war aber auch diesem Treffer eine Abseitsstellung vorausgegangen: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Einsatz und Willen haben gestimmt. Doch diese beiden Entscheidungen waren einfach zu viel. Aber wir stecken die Köpfe jetzt nicht in den Sand, sondern wollen Sonntag in Cuxhaven an diese Leistung anknüpfen.“

kc

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