Landesligist Achim/Baden II gelingt Revanche gegen Stedingen

Jugend forscht heißt es beim 37:25

Völlig frei kommt Achim/Badens Routinier Tim Borm (11) hier zum Wurf. J Foto: Hägermann

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Nicht mehr als ein besseres Trainingsspiel war die Partie gegen die HSG Stedingen für Handball-Landesligist SG Achim/Baden II. Am Ende behauptete sich das Team von Trainer Karsten Krone dann auch ungefährdet mit 37:25 (17:9) und revanchierte sich damit deutlich für die überraschende Niederlage in der Hinrunde.

Kein Wunder, dass Karsten Krone im Anschluss zufrieden war. „Natürlich hätten wir das Spiel auch noch etwas deutlicher gestalten können. Aber ich will meinen jungen Spielern keinen Vorwurf machen. Schließlich habe ich ja den Stress von außen reingebracht, da ich Tempo sehen wollte“, verwies der SG-Trainer auf einige leichte Ballverluste in der Schlussphase. Apropos junge Spieler: Zwar musste auch Krone eingestehen, dass es ganz ohne die Routiniers dann eben doch noch nicht geht, doch der Auftritt gegen restlos überforderte Stedinger war mehr als nur ein kleiner Fingerzeig in Richtung der kommenden Saison.

Denn schon Mitte der ersten Halbzeit stand mit wenigen Ausnahmen nahezu die A-Jugend der SG auf dem Parkett. Zu diesem Zeitpunkt war im Grunde genommen mit dem 10:4 (17.) auch schon die Vorentscheidung gefallen. Denn mit Ausnahme der ersten Minuten vermochte die HSG die Gastgeber nicht mal ansatzweise in Bedrängnis zu bringen.

Zwar gelang erst mit dem 4:3 die erste Führung, doch nachdem Krone Stedingens einzig gefährlichen Schützen kurz decken ließ, hatte seine Deckung im Grunde genommen leichtes Spiel. „Im Hinspiel hatte der uns einige eingeschenkt. Wir hätten das sicher auch ohne eine Manndeckung lösen können, aber da hatte ich keinen Bock drauf“, begründete Krone seine Maßnahme. Und die zahlte sich aus, denn bis zur Pause baute seine Mannschaft die Führung aus – 17:9.

Gleiches Bild auch in der zweiten Hälfte. Während die Gäste lediglich um Schadensbegrenzung bemüht waren, drückte die SG weiterhin aufs Tempo. In der 51. Minute hämmerte Tim Borm das Leder dann zum 32:18 ins Tor und sorgte damit für die bis dato höchste Führung. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Youngster dann etwas an der nötigen Konzentration vermissen. Für Trainer Krone jedoch kein Problem: „Ich wollte ja den Stress. Denn den kann man im Training nicht üben, sondern muss ihn im Spiel erzeugen.“

Tore SG Achim/Baden II: Ruff (4), Stoick (5), Borm (3), Schwittek (3), Block (3), Becker (1), Benstein (4), Wolters (4), Schmidt (3), O. Jacobsen (3), Schirmacher (3).

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