Motorrad-Trial: Sieg in Preetz

Cluvenhagener Josch Wilcke baut die Führung aus

Josch Wilcke, Motorrad-Trial-Fahrer aus Cluvenhagen, beim spektakulären Sprung.
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Auf dem Weg zu Platz eins: Josch Wilcke beim spektakulären Sprung.

Cluvenhagen – Josch Wilcke bleibt auf Erfolgskurs: Das neunjährige Motorrad-Trial-Talent aus Cluvenhagen baute beim vierten Lauf des Nordcups in Preetz bei Kiel mit dem Sieg bei den Neulingen in der Roten Spur seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus.

Nun darf er weiter vom inoffiziellen Norddeutschen Meistertitel träumen. Hingegen musste sein Bruder Joona (6) den Wettbewerb bei den Bambinis (Gelbe Spur) aufgeben, weil sein Motorrad ausgegangen und nicht wieder angesprungen war.

Josch Wilcke kassiert nur einen Fehlerpunkt

Nur fünf Tage nach der Rückkehr aus dem Urlaub machten sich die jungen Piloten des MSC-Wörpetal e.V. im ADAC auf nach Schleswig-Holstein. „Sie haben zu Hause nur kurz mit dem Fahrrad auf der Wiese trainieren können“, berichtet Katy Nicolai Wilcke von den knappen Vorbereitungen. Die Mutter des Duos sah Josch dann in Preetz aber sofort auf Betriebstemperatur, als er auf dem Motorrad saß: „Da war die vorherige Nervosität, die er bei seinen hohen Ansprüchen nun einmal hat, wie weggeblasenen Alles funktionierte auf Anhieb.“

So fand sich der Führende in seinen 30 Sektionen prima zurecht. Der Cluvenhagener kassierte nur einen winzigen Fehlerpunkt, als er in einer scharfen Wende nach dem Hanghochfahren die Spur wechseln wollte und mit dem Fuß auf den Boden tippte. Mit dem Sieg vergrößerte er seinen zuvor noch knappen Vorsprung in der Gesamtwertung. Mutter Katy: „Eine starke Leistung, weil er die 30 Sektionen in drei Stunden bei nur einer Trinkpause durchziehen musste.“

Motorrad kaputt: Joona Wilcke muss aufgeben

Nicht so verheißungsvoll lief es für Joona Wilcke. Der Sechsjährige musste den Wettbewerb in der zweiten Runde nach insgesamt zehn Sektionen, in denen er bei acht Fehlerpunkten ganz gut gelegen hatte, aufgeben. Sein Motorrad ging aus und konnte von den Experten auch nicht wieder in Gang gebracht werden. „Sie meinten, es wäre irgendwas an der Elektronik gewesen. Auch mit frischem Akku hatten wir keinen Erfolg“, erläuterte Katy Nicolai-Wilcke.

Aus mit kaputtem Motorrad: Joona Wilcke.

Klar, dass Joona zunächst tief enttäuscht war, aber seine Mutter tröstete ihn rasch: „Zum einen ist ja nur das Motorrad in Mitleidenschaft gezogen. Schlimmer wäre es gewesen, wenn Joona gestürzt wäre und sich vielleicht noch verletzt hätte.“ Und auch die starken ersten acht Sektionen lassen für den nächsten Lauf hoffen. Zumal jeder Fahrer am Ende ein Streichergebnis einreichen darf – bei Joona wird es das  Resultat aus Preetz sein.

Weiter geht es nun am 26. September in Lüneburg, bevor dann am 30. Oktober in Schwemmlitz das große Finale auf dem Programm steht.

Von Ulf Von Der Eltz

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