Starke 22,86 Sekunden bei Bahneröffnung

Jonas Pannevis gelingt über 200  Meter eindrucksvoll die Revanche

Jonas Pannevis (rechts) siegte bei der Bahneröffnung in Verden über 200 m eindrucksvoll und nahm Revanche für die 100m.

Verden - Von 317 gemeldeten Leichtathleten traten 282 zur Verdener Bahneröffnung an – Rekord! Und das gute Wetter erlaubte auch schon viele persönliche Bestleistungen auch für die insgesamt 54 LGKV-Athleten. Siege für die LG Kreis Verden verbuchten Jonas Pannevis über 200 m der Männer und Sabrina Flömer im Hochsprung der Frauen sowie Nele Prüser und Lasse Rohr über 800 m ihrer Altersklassen.

Über 100 m musste sich Pannevis im ersten von drei Zeitläufen noch dem mit der Bestleistung von 10,91 Sekunden gemeldeten Till Meyerhoff (TV Norden) mit 11,48 gegenüber 11,36 Sekunden geschlagen geben. Und da im dritten Lauf der noch unbekannte Fryderyk Jäger (SV Brake) schnelle 11,17 Sekunden lief, blieb dem Verdener nur Platz drei. Doch über 200 m mit den beiden Konkurrenten im ersten von vier Zeitläufen war der Pannevis nicht zu schlagen, kam mit 22,86 Sekunden dicht an seine Bestzeit aus 2017 von 22,77 Sekunden heran und distanzierte die Konkurrenten deutlich.

Sabrina Flömer (Verden), die nach einer schweren Verletzung lange keine Wettkämpfe bestreiten konnte, findet langsam wieder Anschluss an frühere Leistungen. Mit 1,52 m gewann sie den Hochsprung, freute sich über die persönliche Kugelstoßbestweite von 9,00 m und konnte auch mit ihrem 100 m-Ergebnis von 13,22 Sekunden sehr zufrieden sein. In den Sprints der Frauen zeigte Hanna-Marie Studzinski von Eintracht Hildesheim mit 11,99 über 100 m sowie 24,40 Sekunden über 200 m starke Leistungen. Und einen weiten Diskuswurf auf 44,81 m zeigte Inga Reschke von der LG Bremen-Nord.

Im Weitsprung der Männer kam der Achimer U20-Jugendliche Tom Siemonsen als Achter mit 5,63 m seiner Bestweite schon nahe. Sieger Karsten Jonah (TV Norden), ebenfalls der U20 angehörend, siegte mit starken 7,18 m und erfüllte damit die Qualifikationsnorm von 7,00 m für die Deutsche Jugendmeisterschaft Ende Juli in Rostock. Im Hochsprung der Männer übersprangen Matthis Wilhelmi und Peter Paul Steinbach (beide Verden) jeweils 1,68 m. Da Wilhelmi, er gehört noch der U20 an, diese Höhe im zweiten und Steinbach erst im dritten Versuch übersprang, kam der jüngere somit auf Platz drei und der ältere auf vier.

Tim Gutzeit wird Sprint-Doppelsieger

In den Wettbewerben der U18 gefiel der Oldenburger Tim Gutzeit als Sprint-Doppelsieger mit 11,21 Sekunden über 100 m und 22,99 über 200 m. Über 800 m verbesserten sich die Verdener Philipp Cordes und Jakob Gari um fünf und vier Sekunden deutlich auf 2:25,10 Minuten für Cordes auf Platz vier und 2:25,80 Minuten für Gari auf Rang sechs. Auch in dieser Altersklasse gab es ein herausragendes Weitsprungergebnis. Tim-Ole Silze (SV Werder Bremen) übertraf mit 6,81 m die DM-Qualifikationsnorm um einen Zentimeter.

In den Wettbewerben der weiblichen U18 konnten die beiden LGKV-Talente Kajsa Gerkens und Nele Prüser (beide Verden) ihre Stärke nicht ganz wie gewünscht zeigen. Kajsa gelang zunächst in ihrem ersten 100 m-Hürdenlauf als Zweite trotz Kniebeschwerden mit 15,46 Sekunden eine Leistung, die in Niedersachsen 2017 schon zu Platz fünf in der Jahresbestenliste gereicht hätte. Mit der 3 kg schweren Kugel gelang ihr sogar auf Platz acht mit 8,20 m eine persönliche Bestweite, und auch im Hochsprung gelang ihr auf Rang fünf mit 1,48 m eine Freiluftbesthöhe. Doch auf die geplanten 200 m verzichtete Gerkens und macht sich nun Sorgen, ob der fürs Wochenende in Stuhr-Moordeich geplante Start bei der Siebenkampf-Bezirksmeisterschaft möglich ist.

Mit Platz drei über 800m zufrieden: Stella Kuhr.

Nele Prüser schien nach den letzten Trainingseindrücken in starker Verfassung, doch eine Erkältung bremste ihre 800 m-Leistung. Mit 2:24,04 Minuten war sie dennoch U18-Siegerin und wird in den nächsten Wochen sicherlich deutlich schneller sein können. Als Dritte über 800 m der U18 konnte Stella Kuhr (Verden) mit 2:41,93 Minuten sehr zufrieden sein, sie musste 2017 nach einem unverschuldeten Autounfall ganz auf Wettkämpfe und Training verzichten. Auch in den Altersklassen U16 und U14 konnte der LGKV-Nachwuchs gefallen. Dem Verdener M15-Jugendlichen Luc Rehfeld gelang als Dritter im Hochsprung der U18 die Verbesserung auf 1,60 m. M13-Talent Lasse Rohr (Verden) verzichtete wegen gesundheitlicher Probleme auf den Sprint, siegte aber über 800 m.

Unter zehn Staffeln über 4 x 75 m der weiblichen U14 erreichten die drei LGKV-Staffeln die Plätze zwei, fünf und sieben. Über 75 m der W13 mit 28 jungen Sprinterinnen war Hannah Wittboldt-Müller (Verden) als Sechste mit 10,95 Sekunden schnellste LGKV-Läuferin, und im Weitsprung dieses Jahrgangs mit 29 Springerinnen wurde Ilka Ruten (Kirchlinteln) mit 4,22 m Siebte. Zum Weitsprung der W12 traten sogar 31 Mädchen an, Jessica Quint und Marit Domnik (beide Verden) kamen mit jeweils 3,93 m auf die Plätze vier und fünf. Da entschied der bessere zweite Versuch für Jessica. Und unter 15 800 m Läuferinnen belegten Skrolan Wilkens, Annick Binder (beide Oyten), Diana Olbricht sowie Marie Timpner (beide Verden) die Plätze fünf bis acht. 

hbm

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