Ottersberger trifft gestern dreimal beim 4:1-Auswärtscoup in Wunstorf / Alle Treffer nach Standards

Johannes Ibelherr: Vom Innenverteidiger zum Goalgetter

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Johannes Ibelherr

Ottersberg - Der TSV Ottersberg bleibt in der Fußball-Oberliga weiter in der Erfolgsspur. So feierte das Team um Trainer Axel Sammrey gestern Nachmittag einen verdienten 4:1 (2:0)-Erfolg bei Aufsteiger 1. FC Wunstorf und kletterte damit in der Tabelle auf Platz fünf, weist mit jetzt 18 Punkten aus zehn Partien nur noch zwei Zähler weniger als der momentane Zweite VfV Hildesheim auf, der sich in Uphusen (siehe Bericht oben) schadlos hielt.

Trotz des vierten Sieges in Folge hielt Sammrey gestern aber den Ball ganz flach: „Unser einziges Ziel ist es, auch das siebte Jahr in der Oberliga zu spielen. Dafür waren das drei weitere Punkte. Mehr nicht!“ Dass der Wümme-Club weiter auf der Erfolgswelle schwimmen kann, dafür zeichnete sich gestern vor allem Johannes Ibelherr verantwortlich. Und das, obwohl der Routinier nach überstandener Verletzung erst am Freitag wieder ins Training einsteigen konnte. „Doch einen wie Jo lässt man nicht draußen, wenn er grünes Licht gibt“, so Sammrey. Eine weise Entscheidung. Denn der Defensivspezi, diesmal in der Innenverteidigung aufgeboten, spielte gestern wie aufgezogen, schaltete sich immer wieder bei Standards vor dem Wunstorfer Tor mit ein und trumpfte so mit drei blitzsauberen Toren auf.

Überhaupt waren es diesmal die Standards, die die Ottersberger eiskalt ausnutzen konnten. So begann der Aufsteiger zwar mit sehr viel Druck, doch gleich die erste gute Möglichkeit der Gäste zog dem Liganeuling dann den ersten Milchzahn. Nach Shakirov-Ecke und abgewehrtem Ball wuchtete Benedetto Muzzicato das Sportgerät aus 18 Metern in die Maschen. „Da gingen bei denen die Köpfe schon leicht runter, bei uns indes rauf“, analysierte Sammrey die folgenden Minuten. Und prompt fiel dann auch das 0:2 (28.), das fast identisch aussah wie die Führung. So legte Stefan Denker einen Freistoß auf Ibelherr ab, der den Ball volley ins Gehäuse drosch.

Nach der Pause gaben die Platzherren dann noch einmal Vollgas, das nächste Tor aber erzielten wiederum die Grün-Weißen. Einen Shakirov-Freistoß drückte Ibelherr per Kopf über die Linie (67.). Zwar kamen die Platzherren durch Daniel Boateng, der nach stark abgewehrtem Ball von Keeper Tim Eggert am schnellsten schaltete, zum Anschluss (77.), doch mit dem Tor des Tages krönte dann Johannes Ibelherr seine Top-Leistung, als Malik Gueye einen Freistoß nur an die Latte köpfte, Ibelherr das Leder per Fallrückzieher aus fünf Metern zum 4:1-Endstand ins Tor wuchtete (79.). · vst

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