Joachim und Mieke Strobach klare AK-Sieger

Souverän ihre Altersklassen beim Hafenschwimmen in Münster gewonnen: Mieke und Joachim Strobach.
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Souverän ihre Altersklassen beim Hafenschwimmen in Münster gewonnen: Mieke und Joachim Strobach.

Oyten – Zum Saisonabschluss erfolgreich: Mieke und Joachim Strobach gewannen souverän ihre Altersklassen beim Hafenschwimmen in Münster. Vater Joachim hatte noch dieses letzte Event für 2020 gefunden, das trotz Corona stattfand. Die Hygienevorschriften wurden gut eingehalten, es gab keine Probleme bei der Durchführung. „Es wurden mehrere Strecken bis zu acht Kilometer angeboten. Wir konnten nur noch für die Zwei-Kilometer-Distanz melden. Die anderen waren schnell ausgebucht“, so der Oytener.

Dennoch freute sich das Duo nochmals auf einen schönen Wettkampf. Nach Staus auf der Anreise hatten sie auch beim Start Pech: „Bei der Anmeldung hatten wir gesehen, dass die Startfelder alle vier Minuten ins Wasser mussten. Wir hatten uns darauf eingestellt und uns hinter der Startlinie ein geschwommen. Dann hörten wir aus der Ferne, dass der Start viel früher angezählt wurde. Unser Feld startete, wir waren ein ganzes Stück hinter der Gruppe.“

Das war sehr ärgerlich, Joachim verlor gut eine halbe Minute, Tochter Mieke sogar etwa 45 Sekunden. Beide gaben dann mächtig Gas – und es dauerte, bis die Ersten von der Gruppe eingeholt und überholt wurden.

Der Schwimmkurs betrug jeweils einen Kilometer und war mit Bojen gekennzeichnet. Es mussten zwei Runden geschwommen werden. Es gab auch Zwischenzeiten: In der ersten Runde schwamm Mieke Strobach 15:06 Minuten durch den Zeitverlust, in der zweiten Runde hatte sie dann eine Zeit von 14:13 Minuten, die sie dann noch auf einen erfreulichen aber undankbaren vierten Gesamtplatz bei den Frauen brachte. Mit 29:18 Minuten gewann sie ihre Altersklasse AK 20 aber souverän mit 108 Sekunden Vorsprung vor Grete Steiner aus Münster. Gesamtsiegerin bei den Frauen wurde Angela Delissen aus Dortmund (27:17).

Vater Joachim hatte sich in der ersten Runde durch den Schreck beim Start schon verausgabt und konnte sich in der zweiten Runde nicht mehr so deutlich steigern. Die ersten Runde verbuchte er in 15:26 Minuten mit dem Zeitverlust, in der zweiten hatte der 62-Jährige 15:24 Minuten geschwommen. Mit einer Endzeit von 30:50 Minuten belegte er den zwölften Gesamtplatz.

Die AK 60 gewann er dennoch mit riesigem Vorsprung von mehr als acht Minuten vor Gerold Müller aus Münster (38:53). Gesamtsieger bei den Männern wurde Michael Prüfert aus Dortmund (24:59). Zufrieden begaben sie die beiden Oytener auf die Heimreise, die dann problemlos ablief, so richtig freuen konnten sie sich aber nicht.

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