EM-Vierte mit Nationalteam im Beachhandball

Verdenerin Jette Dudda: „Stolz auf das WM-Ticket“

Jette Dudda (unten, 2.v.r.) aus Verden mit dem U17-Nationalteam im Beachhandball nach der EM.
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Da war der Jubel über das WM-Ticket groß: Jette Dudda (unten, 2.v.r.) aus Verden mit dem U17-Nationalteam im Beachhandball.

Eine Verdenerin reist zur WM: Jette Dudda hat sich mit dem U17-Nationalteam im Beachhandball nach Rang vier bei der EM in Varna für die globalen Titelkämpfe im nächsten Jahr an der portugiesischen Algarve qualifiziert. Jubel und Stolz sind groß.

Verden – Nach einem durchwachsenen Start hat sich die U17-Beachhandball-Nationalmannschaft in Varna (Bulgarien) Platz vier gesichert. Zwar schrammte das Team von Bundestrainer Frowin Fasold hauchdünn am Edelmetall vorbei, löste aber das Ticket zur Weltmeisterschaft, die kommendes Jahr in Portugal steigt.

Riesenjubel herrschte natürlich auch bei der Verdenerin Jette Dudda, die mit ihrer Kolleginnen die WM-Quali gebührend feierte.

Jette Dudda vor allem mit ihren Blocks zufrieden

„Wir sind sehr zufrieden und stolz, das Ticket für die Weltmeisterschaft an der Algarve gelöst zu haben, für die es aber noch keinen genauen Termin gibt. In Varna habe ich eigentlich nur in der Abwehr gespielt, wobei ich vor allem mit meinen Blocks gegen den späteren Champion Ungarn sehr zufrieden war“, erläuterte die 16-jährige Allerstädterin aus dem Handball-Internat des Thüringer HC auf Nachfrage dieser Zeitung in ihrer Rückschau.

In der Partie gegen Rumänien setzte der Bundestrainer auch in der Offensive auf Dudda, die ihn mit drei erzielten Punkten beim 2:0-Erfolg nicht enttäuschte. Auch gegen die Vertretung Portugals gelang ein Sieg. Nichts zu holen gab es indes gegen den späteren Finalisten aus den Niederlanden, wobei die Pleite klar ausfiel (6:14, 11:14).

In der Hauptrunde ging es zur Sache und erneut kam die deutsche Auswahl um Dudda auf Rang zwei hinter den brettstarken Ungarinnen, die sich am Ende bereits ihren achten Titel (!) sichern konnten. Mit zwei Siegen sicherte sich Frowin Fasolds Nationalteam dann den Semifinaleinzug. Dabei war die Partie gegen Russland an Dramatik nicht zu überbieten. Nachdem beide Teams einen Satz gewonnen hatten, musste das Shoot-Out für die Entscheidung bringen. Motiviert und fokussiert schnappte sich die DHB-Auswahl im „Alles-oder-Nichts-Spiel beim 9:6 den entscheidenden Punkt zum Erreichen der Vorschlussrunde.

Zunächst haben wir uns schwer getan, ins Turnier zu kommen. Allerdings haben wir unsere Leistung in jedem Spiel gesteigert.

Die Verdenerin Jette Dudda über den Verlauf der Beachhandball-EM

Dort wartete erneut die Niederlande, die in Shoot-Out offenbar die besseren Nerven hatten und nach dem 2:1 ins Endspiel gegen die hochfavorisierten Magyaren einzogen. Ungarn siegte dann mit 2:1 – natürlich nach Shoot-Out.

Für Deutschland blieb das kleine Finale, wo die Equipe Spaniens wartete. Dass die Partie mit 0:2 verloren ging, war Nebensache, da die Belohnung mit der WM-Qualifikation bereits zuvor eingetütet worden war. In einer Kategorie ist Deutschland übrigens Europameister geworden und als fairstes Team ausgezeichnet worden.

„Zunächst haben wir uns schwer getan, ins Turnier zu kommen. Allerdings haben wir unsere Leistung in jedem Spiel gesteigert“, freute sich Dudda, die bereits am Montag wieder in ihr derzeitiges Domizil, dem Handballinternat des Thüringer HC, flog.

Von Björn Lakemann

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