Verden-Aller kassiert vermeidbare Niederlage gegen Rotenburg / „Uns hat die Disziplin gefehlt“

Jens Haase hadert nach dem 25:28

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Lucas Konradt und die HSG Verden-Aller müssen nach der Niederlage gegen Rotenburg weiter zittern. ·

Verden - Von Björn LakemannNach 45 guten Minuten verlor Handball-Landesligist HSG Verden-Aller gegen den TuS Rotenburg zusehends die Spielkontrolle und letztlich mit 25:28 (12:11) gegen einen ersatzgeschwächten TuS Rotenburg. „Die Niederlage war sehr ärgerlich. Somit wird sich also erst am letzten Spieltag entscheiden, ob wir absteigen müssen“, wäre für HSG-Coach Jens Haase gegen Rotenburg mehr drin gewesen.

Auch TuS-Trainer Steffen Aevermann war trotz des Sieges nur bedingt zufrieden: „In der ersten 50 Minuten haben wir die nötige Konsequenz vermissen lassen. Kurz gesagt: Wir waren schlecht. Erst, als wir gegen Ende die Fehlerquote deutlich reduziert haben, wurde es merklich besser. Das war der Schlüssel zum Sieg.“

Noch zu Beginn schienen die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden und legten ein verdientes 6:2 (7.) vor. „Die offensive Deckung der Rotenburger hat uns erhebliche Probleme bereitet“, wusste HSG-Keeper Lutz Evers. In der Folge befreite sich das Team von Jens Haase aber. Aufbauend auf fünf Siege am Stück legten die Gastgeber einen tollen 8:2-Lauf binnen 18 Minuten hin, den Tim Härthe mit dem 10:8 krönte, ehe Sascha Genee das verdiente 12:11 zur Pause erzielte.

In der Pause schien Haase dann die richtigen Worte gefunden zu haben. Seine Jungs agierten weiter wie aus einem Guss. Spätestens nach Härthes Doppelschlag zum 19:16 (41.) wähnten sich die Allerstädter auf einem guten Weg. Doch die mit schmalen Kader angereisten Wümmestädter kamen wie Phönix aus der Asche. Nach dem 20:20 (49.) durch den Halblinken Jan Fresen sorgten die Rotenburger durch Jens Koch und Rechtsaußen Luka Bruns mit dem 23:20 (52.) für die Vorentscheidung. In einer Auszeit mahnte Haase seine Spieler noch einmal zur nötigen Ruhe und appellierte an mehr Aggressivität in der Deckung. Seine Worte fanden jedoch nur bedingt Gehör, zumal sich die Gastgeber fortan auch an TuS-Keeper Denis Jäger die Zähne ausbissen. „Eigentlich hatten wir Rotenburg bereits am Haken. Doch letztlich fehlte uns die Disziplin, haben wir das Spiel durch eigene Fehler dumm verloren“, bilanzierte Haase. Damit ist für sein Team nächste Woche ein Sieg beim Tabellenletzten Arsten definitiv Pflicht.

Tore HSG Verden-Aller: Schaffeld (6/4), T. Härthe (4), Albert (5), Bieck (4), Häfker (3), Wolkow (2), Genee (1).

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