Uesen macht Sonntag ersten Schritt durch ein 4:0 über Buschhausen

Janssen und Schymiczek stoßen Bezirksliga-Tor auf

War am Sonntagnachmittag von der Buschhauser Deckung fast nie in den Griff zu bekommen: Denis Schymiczek (am Ball).

Bierden - Von Frank von Staden. Durch einen nie gefährdeten 4:0 (4:0)-Erfolg über den Osterholzer Kreisliga-Zweiten SV Buschhausen stieß der TSV Uesen am Sonntagnachmittag vor über 500 Zuschauern auf der Sportanlage des TSV Bierden im ersten von zwei Relegationsspielen das Tor zur Fußball-Bezirksliga einen Spalt weit auf. Am kommenden Sonntag muss nun der entscheidende Schritt gemacht werden, wartet im Finale der Noch-Bezirksligist Bremervörder SC, der sich gegen den MTSV Selsingen knapp mit 3:2 behaupten konnte.

Wo das Finale dann letztlich stattfinden wird, Bezirksliga-Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski konnte die Frage am Sonntag noch nicht konkret beantworten, erklärte: „Ich würde es gern in Hesedorf bei Gyhum austragen lassen, derzeit aber sieht es doch eher nach der Sportanlage in Seebergen aus.“

Den Kickern des TSV Uesen dürfte das mehr als egal sein. Als Schiedsrichter Bastian Mertel (Bramstedt) gestern die Partie gegen einen über weite Strecken überforderten und in der Spielanlage doch erheblich limitierten SV Buschhausen abpfiff, da kannte die Freude über den klaren Erfolg erst einmal kaum Grenzen. „Doch natürlich wissen wir, dass wir noch ein weiteres, schweres Spiel vor der Brust haben. Ich bin aber schon jetzt sehr stolz auf meine Jungs.

Daniel Janssen (links, rotes Trikot) schaltete sich am Sonntag im ersten Relegationsspiel zur Bezirksliga immer wieder gefährlich in den Ueser Angriff mit ein und belohnte seine gute Leistung mit zwei Toren. - Fotos (2): von Staden

Wir waren cleverer, haben auf unsere Chancen gewartet und die dann auch genutzt, auch wenn wir das Ergebnis noch höher hätten gestalten können. Nach starken 30 Minuten im ersten Abschnitt haben wir im zweiten Durchgang des Ergebnis bei diesen hohen Temperaturen verständlicher Weise nur noch verwaltet“, konstatierte da nach Spielschluss ein sehr zufriedener Uesener Coach Stefan Blasy, der seine Schützlinge dann auch gar nicht unter Druck für den kommenden Sonntag setzen wollte: „Sollten wir es am Ende nicht schaffen, bin ich dennoch unglaublich stolz auf meine Jungs. Was jetzt kommt ist Bonus!“

Matchwinner in dieser Begegnung, die der Verdener Kreisliga-Zweite von Beginn an diktierte, obwohl er körperlich deutlich unterlegen war, waren ohne Zweifel der zweifache Torschütze Daniel Janssen, Denis Schymiczek als Sturmführer sowie auch noch Mirko Duhn als Dirigent eines Orchesters, das den Rhythmus wechseln konnte, wie es wollte. Während sich die Buschhauser mehr auf Heavy Metal versteiften und mit Hauruck-Fußball fast ausschließlich harte Töne anschlugen, wusste der TSV Uesen von allem Musikrichtungen etwas zu bieten.

Und so führte er dann auch zur Pause hochverdient mit 4:0. Janssen nach Vorarbeit von Denis Schymiczek (15.), Schymiczek selbst per Kopf nach Schlegel-Flanke (30.), abermals Janssen per Kopf nach einstudierter Eckball-Variante (32.) und schließlich ein Eigentor nach Eckstoß durch Garrit Hamdy (44.) sorgten für die hellen Töne in einem „Ohrwurm“, in dem nun am kommenden Sonntag die Schlussakkorde gespielt werden. Und die könnten ebenfalls wohlklingend sein, denn obwohl die Ueser im zweiten Abschnitt nur noch das Notwendigste taten, wirkten ihre Aktionen einfach reifer, einstudierter.

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