Etelsen 1:3 in Heeslingen / „Vermeidbar“

Jannis Oberbörsch trifft gegen seinen Vater

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Führung erzielt: Kato Tavan.

Etelsen - So langsam verliert Landesligist TSV Etelsen den Anschluss an die Spitzengruppe wieder: Die Schlossparkkicker kassierten gestern eine 1:3 (1:1)-Niederlage beim Heeslinger SC. „Vermeidbar, weil wir die Tore fast geschenkt haben. Zwar hatte Heeslingen mehr Spielanteile, wir aber bei unseren Kontern die besseren Möglichkeiten“, haderte Bernd Oberbörsch.

Und der Trainer musste mit ansehen, wie ausgerechnet sein Sohn Jannis die Gastgeber mit dem 2:1 (75.) auf die Siegerstraße führte. Einen Diagonal-Ball konnte Bastian Reiners mit dem Kopf nicht klären, der SC-Stürmer stand goldrichtig und überwand Keeper Daniel Büchau, der noch mit der Hand am Ball war. Kurios auch das 3:1 fünf Minuten später: Daniel Grimm tankte sich durch fünf Etelser, foulte dabei jedoch zweimal. Büchau nahm den Ball auf und legte ihn vor sich hin, weil er dachte, Schiedsrichterin Sabrina Schulz hätte Freistoß gepfiffen. Dem war aber nicht so – Grimm schoss ein.

Das Match hatte perfekt für die Blau-Weißen begonnen: Pascal Mannig passte durch die Schnittstelle der Abwehr, Kato Tavan vollendete zum 0:1 (10.). Den Ausgleich kassierte Etelsen nach einer Ecke, deren Kopfball-Verlängerung Kevin Rehling nutzte (18.). Während Heeslingen noch einen Lattentreffer verzeichnete, vergab Mannig auf der anderen Seite freistehend die Führung.

In Hälfte zwei hielt zunächst Büchau den Gast im Spiel, Sören Radeke scheiterte mit einem 16-Meter-Schuss. Dann schien alles auf ein Remis hinzulaufen, weil Etelsen mit Mirko Radtke in der Abwehr – Oliver Warnke wurde ins Mittelfeld vorgezogen – alles im Griff hatte. Bis Jannis Oberbörsch zuschlug. · vde

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