Jannis von Heeslingen nach Etelsen / Trainer Bernd: „Belebt Konkurrenzkampf“

Vater und Sohn Oberbörsch: Jetzt finden sie zueinander

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Hier noch im Heeslinger Trikot: Jannis Oberbörsch jagt nächste Saison beim Landesligisten TSV Etelsen unter Trainer-Vater Bernd dem runden Leder hinterher.

Etelsen - Von Ulf von der Eltz. Wenn der Vater mit dem Sohne – was Bernd Oberbörsch und „Filius“ Jannis bisher immer ausgeblendet haben, findet seine Uraufführung nächste Saison auf der Schlosspark-Bühne: Der Offensiv-Kicker wechselt vom Oberliga-Aufsteiger Heeslinger SC zum Landesligisten TSV Etelsen und gerät somit sportlich unter die Fittiche des Seniors. Das verkündete der Coach am Mittwochabend.

„Sicherlich wissen wir, dass es eine schwierige Konstellation ist. Aber ich bin mir sicher, dass ich Jannis nicht bevorzugen werde“, fühlt sich der Trainer der Blau-Weißen für die Zusammenarbeit gewappnet. Ganz im Gegenteil: „Es könnte durchaus passieren, dass ihn gerade deshalb auch mal härter rannehme“. Darüber hinaus erläutert Oberbörsch Senior, warum beide Seiten sich nun auf die Familienbande einlassen: „Der Wechsel macht aus vielerlei Hinsicht Sinn, sowohl aus beruflichen als auch aus sportlichen Gründen.“

Da wäre der berufliche Aspekt: Jannis beginnt im Herbst ein Studium, in dem er als gelernter Bankkaufmann die wirtschaftlichen Dinge mit dem Sport verbinden will. Der Sottrumer hatte sich am Dienstag gegenüber dieser Zeitung noch wie folgt geäußert: „Der Aufwand in der Oberliga wäre für mich einfach zu groß geworden, da Heeslingen ja leider nicht gerade der Nabel der Welt ist. Ich wäre sehr gerne geblieben, der Verein wollte auch gerne mit mir verlängern. Ein gutes Angebot hatte ich schon vorliegen.“

Den sportlichen Aspekt führt Vater Bernd aus: „Wir bekommen einen gut ausgebildeten Kicker, der den Konkurrenzkampf belebt. Außerdem werden uns in der ersten Saisonhälfte im offensiven Mittelfeld sowohl Pascal Kubiak als auch Stephan van Freeden fehlen, die ein Auslandssemester in Spanien absolvieren.“ Seinen Sohn plant der Übungsgleiter somit auf besagter Position ein, obwohl er in seiner bisherigen Laufbahn etliche andere Posten ausgefüllt hat. In seinen zuletzt drei Jahren beim Heeslinger SC lief Jannis für einige Zeit sogar als Stürmer auf. In der Jugend beim FC Verden 04 hatte er den Zehner gegeben, ist auf seinen weiteren Stationen Werder Bremen (U17-Bundesliga), Hannover 96 und Rotenburger SV taktisch vielseitig geschult worden.

„Jannis ist ein guter Vorbereiter. Das soll aber nicht heißen, dass er nicht selbst torgefährlich werden kann“, erwartet Vater Oberbörsch eine Menge von seinem Spross. In der abgelaufenen Saison standen in 18 Einsätzen zwei Treffer für den souveränen Landesliga-Meister zu Buche.

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