Plätze zwei und drei für Verdens Karate-Talente

Jan Schoknecht und Larus Reinecke starten stark

Der Nürburgring war eine Reise wert: Verdens Trainerin Ulrike Maaß freute sich mit Jan Schoknecht (Mi.), der erst im Finale verlor, und Larus Reinecke, der Dritter wurde.
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Der Nürburgring war eine Reise wert: Verdens Trainerin Ulrike Maaß freute sich mit Jan Schoknecht (Mi.), der erst im Finale verlor, und Larus Reinecke, der Dritter wurde.

Verden – Dieser Jahresauftakt ist im wahrsten Sinne des Wortes nach Maaß gelungen: Ulrike Maaß, Trainerin im Karateverein Bushido Verden, freute sich über Platz zwei für Jan Schoknecht und Rang drei für Larus Reinecke am Nürburgring. Dort hatte Christian Grüner, Sportdirektor des Deutschen Karate Verband, zum Rhein-Shai-Turnier eingeladen.

„Die Auflagen für die insgesamt 515 Teilnehmer waren hoch“, erzählt Maaß, und dass sowohl Coaches als auch Eltern im Vorfeld unfassbar viele Unterlagen hätten unterschreiben müssen: „Ob Hygienekonzept, Gesundheits- und Testbogen oder Impfnachweis. Erst wenn alles dokumentiert und kontrolliert war, wurde eine Starter- bzw. Coachkarte erteilt und man wurde zum Test zugelassen. Fiel der negativ aus, durfte man endlich die zuschauerfreie Halle betreten,“

Kämpferisch war hier zunächst Jan Schoknecht in der U14 (bis 50 kg) gefordert, der in Runde eins gegen einen Karateka aus dem Westerwald 2:0 gewann, sich danach gegen einen Hamburger 1:0, einen Niederländer 3:1 und einen Luxemburger 3:0 durchsetzte – bis er im Finale gegen einen Kämpfer aus Bochum 1:2 unterlag. „Sehr schade“, kommentiert Maaß, die sich aber dennoch mit Platz zwei, den guten Kampfszenen und dem Saisonstart sehr zufrieden zeigte.

Larus Reinecke (U16, bis 57 kg) hatte gleich in seinem ersten Duell mit einem Niederländer eine harte Nuss zu knacken. „Es war ein toller Kampf“, schwärmt Maaß von der Leistung ihres Schützlings, der 7:0 siegte und auch den Folgekampf gegen einen pfälzischen Karateka 2:0 dominierte. Danach unterlag er gegen einen Luxemburger – den späteren Sieger – 0:9.

Zum Schluss entschied der Verdener gegen einen Solinger einen spektakulären Fight 7:1 für sich. „Der Kampf war mega“, urteilt Maaß und erzählt von einem super gedrehten Kick vom Allerfeinsten. „Die Richter haben ihre vier Fahnen mit Begeisterung in die Höhe gestreckt.“ Larus Reinecke belegte einen tollen dritten Platz und zeigte eine Gesamtleistung, auf die er stolz sein könne.  nie

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