Squash-Regionalligist SC Achim-Baden steht vor einer schweren Saison / Debüt für Becker

Jägers Motto lautet: „Augen zu und durch“

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Katharina Witt steht mit dem SC Achim-Baden vor einer schweren Saison in der Squash-Regionalliga.

Baden - Denkt Tim Jäger an den morgigen Saisonauftakt in der Squash-Regionalliga – bekommt der Kapitän des SC Achim-Baden einige Bauchschmerzen. „Unsere personelle Situation ist sicher alles andere als optimal. Daher kann unser Motto auch nur heißen: Augen zu und durch“, macht Jäger vor den beiden Spielen gegen Gastgeber Hamburger SC und Rot-Weiß Seeburg aus Berlin deutlich.

Waren die Badener in der Vergangenheit meist in der Spitzengruppe der Liga zu finden, backt Jäger vor dieser Saison ganz kleine Brötchen. „Wir müssen sehen, dass wir zwei Mannschaften hinter uns lassen. Für uns geht es einzig und allein um den Klassenerhalt“, verweist Badens Kapitän auf die denkbar schlechte personelle Situation. Da sich Matthias Enßle in die Reserve verabschiedet hat und Jäger nach wie vor an den Folgen eines Knorpelschadens laboriert, stehen dem SC gerade einmal vier Spieler zur Verfügung. „Das ist eigentlich zu wenig, um eine Saison zu überstehen. Daher kann ich auch nur hoffen, dass sich keiner mehr verletzt und Sebastian Stubbington bald wieder zur Verfügung steht“, verdeutlicht Jäger.

In Hamburg gehen die Badener als klarer Außenseiter in die Partie gegen den Gastgeber. „Die haben in der vergangenen Saison noch in der zweiten Liga gespielt. Ich gehe zwar nicht davon aus, dass sie gegen uns mit der stärksten Besetzung antreten, aber auch so wäre alles andere als eine Niederlage schon eine kleine Überraschung“, gibt sich Jäger keinen großen Illusionen hin. Ganz anders gestaltet sich da schon die Lage gegen Seeburg. Zumal Badens Kapitän die Berliner neben dem Squash Club Berlin II als einen der beiden direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt bezeichnet. „Da müssen mindestens zwei Punkte her. Ein Sieg wäre natürlich optimal.“ Damit das gelingt, sollte dem SC-Quartett in der Besetzung Florian Schiffczyk, Katharina Witt, Ulf Mettchen und Florian Becker ein guter Start gelingen. Soll heißen: Gerade an den hinteren Positionen muss unbedingt gepunktet werden, um nicht gleich unnötig unter Druck zu geraten. Gespannt ist Jäger vor allen Dingen auf das Debüt von Neuzugang Florian Becker: „Mal sehen, wie schnell er die Umstellung von der Jugend zu den Herren schafft.“ · kc

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