Kapitän des SC Achim-Baden trotz Niederlagen vom Klassenerhalt überzeugt

Tim Jäger: „Wir stecken den Kopf nicht in den Sand“

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Sorgte für das einzige Badener Erfolgserlebnis: SC-Routinier Matthias Enßle.

Baden - Nichts wurde es mit einem Erfolgserlebnis: Squash-Regionalligist SC Achim-Baden musste sich Gastgeber Buschkrug Berlin deutlich mit 0:4 geschlagen geben und kassierte zudem ein 1:3 gegen Spitzenreiter SC Altona. Damit beendete das Team um Kapitän Tim Jäger die Hinrunde als Tabellenletzter und muss kräftig um den Klassenerhalt bangen.

Auch wenn die Situation für Jäger alles andere als befriedigend ist, sieht der Badener noch keinen Grund zur Panik. „Uns war im Vorfeld klar, dass es eine schwere Saison wird. Natürlich hatte ich mir schon etwas mehr als den letzten Platz erhofft, doch der Abstand zum rettenden Ufer beträgt ja nur zwei Punkte“, ist Jäger nach wie vor vom Klassenerhalt überzeugt. „Ich hoffe, dass ich die Mannschaft in der Rückrunde wieder aktiv unterstützen kann. Das sollte sich dann auf jeden Fall positiv auswirken, da alle anderen eine Position tiefer spielen können.“

Dass die Trauben in Berlin sehr hoch hängen würden, war den Badenern bereits im Vorfeld bewusst. Denn neben dem verletzten Jäger fehlte mit Florian Schiffczyk auch die Nummer zwei. Im Auftaktspiel gegen die Gastgeber standen die Badener dann auch komplett auf verlorenem Posten. Am Ende reichte es beim 0:4 lediglich zu einem Satzgewinn von Ulf Mettchen gegen Heiland.

Deutlich besser lief es für das SC-Quartett in der zweiten Partie. Gegen Tabellenführer Altona schnupperten die Badener an einer Überraschung, verpassten nur denkbar knapp ein Unentschieden. Ersatzspieler Matthias Enßle hatte seine Farben nach hart umkämpften fünf Sätzen gegen Visser in Führung gebracht. Im Anschluss zeigte auch Florian Becker eine starke Leistung. Nachdem er gegen Stott im dritten Satz zwei Satzbälle abgewehrt hatte, vermochte Badens Youngster im vierten Durchgang zwei Matchbälle nicht zu nutzen und unterlag noch mit 11:13 und 8:11 zum 1:1-Zwischenstand. Ohne Chance blieben indes Katharina Witt und Ulf Mettchen und verloren jeweils in drei Sätzen zum 1:3-Endstand. „Schade, da war mehr für uns drin. Aber wir stecken den Kopf jetzt nicht in den Sand, sondern glauben weiter an uns“, richtete Jäger den Blick bereits wieder nach vorne.

Squash Club Buschkrug Berlin - SC Achim-Baden 4:0. Tzschoppe - Enßle 11:2, 11:6, 11:8; Fröhlich - Becker 11:7, 11:3, 11:2; Heiland - Mettchen 11:6, 11:9, 0:11, 11:5; Huston - Witt 11:5, 11:6, 11:4. SC Altona - SC Achim-Baden 3:1. Visser - Enßle 9:11, 11:5, 11:7, 12:14, 7:11; Stott - Becker 8:11, 11:6, 10:12, 13:11, 11:8; Garrido - Mettchen 11:3, 11:1, 11:1; Nordstad - Witt 11:7, 11:1, 11:9. · kc

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