1:3 – SC Achim-Baden verliert Kellerduell

Jäger & Co brauchen schon ein Wunder

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Gibt sich trotz des drohenden Abstiegs schon wieder kämpferisch: Florian Schiffczyk.

Baden - Zwei Spieltage vor Saisonende gibt sich Tim Jäger keinen großen Illusionen mehr hin. „Jetzt kann uns wohl nur noch ein Wunder vor dem Abstieg retten“, nahm der Kapitän des Squash-Regionalligisten SC Achim-Baden kein Blatt vor den Mund.

In eigener Anlage kamen die Gastgeber zwar zu einem 2:2 gegen den Favoriten aus Hamburg, doch dafür setzte es im Kellerduell gegen Berlin eine enttäuschende 1:3-Niederlage. Zu allem Überfluss waren auch noch die anderen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich, so dass der Rückstand auf den rettenden siebten Platz für das Schlusslicht aus Baden bereits auf fünf Punkte angewachsen ist.

Kein Wunder, dass der Frust auf Seiten der Gastgeber entsprechend groß war. „Ausgerechnet gegen Berlin waren wir nicht mal ansatzweise in der Lage unsere gewohnte Leistung abzurufen. Das war schon richtig bitter“, saß der Stachel der Enttäuschung entsprechend tief bei Jäger. „Aber noch ist ja nicht alles verloren. Solange es noch eine theoretische Chance gibt, geben wir nicht auf.“ Angst, dass die Mannschaft im Falle des Abstiegs völlig auseinander bricht, hat Badens Kapitän hingegen nicht. „Wir haben die Karre gemeinsam in den Dreck gefahren und holen sie dann auch gemeinsam wieder raus“, gab Florian Schiffczyk zu verstehen. Und weiter: „Dann mischen wir eben ein Jahr lang die Oberliga auf.“

Noch zu Beginn hatte es danach ausgesehen, als sollten die Badener einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können. Denn gegen den Tabellenzweiten aus Hamburg legten Ulf Mettchen und Katharina Witt mit starken Leistungen schnell ein 2:0 vor. Doch nach Niederlagen von Schiffczyk und Jäger reichte es „nur“ zum 2:2. In der zweiten Partie gegen Berlin waren die Gastgeber indes nicht wiederzuerkennen. Mettchen und Witt unterlagen jeweils glatt in drei Sätzen. Als dann auch noch Schiffczyk den zweiten Satz verloren hatte, war selbst ein „gewonnenes“ Unentschieden nicht mehr möglich. Damit war es auch um die Konzentration des Badeners geschehen – 1:3. Somit blieb der abschließende Erfolg von Jäger ein Muster ohne Wert. „Unser Kader war in dieser Saison einfach zu dünn“, bilanzierte Badens Kapitän.

SC Achim-Baden - Hanse Squash Hamburg II 2:2. Mettchen - Hartkopf 12:10, 11:4, 11:9; Witt - Baumann 8:11, 12:10, 10:12, 11:9, 11:8; Schiffczyk - Kissing 9:11, 11:13, 8:11; Jäger - Barbary 2:11, 7:11, 5:11.

SC Achim-Baden - 1. Squash Club Berlin II 1:3. Mettchen - Wenk 7:11, 6:11, 9:11; Witt - Richlowski 5:11, 7:11, 9:11; Schiffczyk - Font Tous 11:6, 11:13, 9:11, 7:11; Jäger - Morgan 11:7, 11:4, 7:11, 11:9. · kc

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