„Begeistert über Sieg, der Mut macht“

Jacobsen/Podien: SG-Außen werfen alles rein – 36:34

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Einer der SG-Matchwinner: Dennis Summa (am Ball) traf gegen Edewecht elffach.

Achim - Von Björn Lakemann. Über 250 Zuschauer zollten Handball-Oberligist SG Achim/Baden nach dem hart erkämpften 36:34 (18:16)-Heimsieg gegen den VfL Edewecht verdienten Respekt. Sie hatten zuvor für eine grandiose Stimmung in der Gymnasiumhalle gesorgt, die das Heimteam zu einer Topleistung animierte. Da sparte Trainer Tobias Naumann, der mit dem überragenden Regisseur Florian Block-Osmers erst am Spieltag braungebrannt aus dem Skiurlaub heimgekehrt war, auch nicht mit Lob: „Ich bin begeistert über diesen Sieg, der Mut macht. Obwohl wir unter der Woche nur unsauber trainieren konnten, hat die Mannschaft das super umgesetzt.“

Besonders die treffsicheren Außenspieler mit Linkshänder Jannis Jacobsen sowie Kevin Podien machten Appetit auf mehr. Neben Block-Osmers hatte auch Rückraumspieler Dennis Summa mal wieder bewiesen, was die SG an ihm hat. Noch vorm Match hatte Physiotherapeutin Alina Küsel die guten Unparteiischen Lichtenberg/Schöttker getapt. „Wenn es heute schiefgeht, hat es nicht an mir gelegen“, schmunzelte sie.

Dabei hatte Achim im Duell der früheren Zweitligisten nicht gerade prickelnd ins Spiel gefunden. Nach einer Angriffsleistung, die ihren Namen nicht verdiente, sowie einer löchrigen Defensive hatte Edewechts Renke Bitter die 8:4-Führung (12.) markiert. Schon zuvor hatte sich „Flo“ hinter der Bank akribisch für einen Einsatz vorbereitet. Und das sollte sich auszahlen, denn der zweifache Familienvater verkürzte nicht nur auf 5:8 sondern drückte dem Spiel seinen Stempel auf.

Nach einem Doppelschlag von Jannis Jacobsen (Hallensprecher Fabian Kahler: „Was macht der heute für ein geiles Spiel!“) sprang die erste Führung beim 13:12 (21.) heraus. Gäste-Trainer Niels Böthel probierte den SG-Schwung mit einer Auszeit zu bremsen.

Torschütze Summa mit Energieleistung

Nach dem Wechsel hatte das Naumann-Team vermeintlich die Trumpfkarten in der Hand, als der elffache Torschütze Summa mit einer Energieleistung auf 25:21 (43.) stellte. Jetzt brauchte „Flo“ eine kurze Verschnaufpause und alle drei eingesetzten SG-Keeper brachten bis kurz vor Schluss kaum eine Hand an den Ball. Kein Wunder also, dass der Gast egalisierte. Auch den erneuten Vorstoß zum 34:32 (57.) nach Gegenzug von Podien konterten die Gäste. Die durch Zeitstrafen dezimierte SG hatte durch Kreisläufer Fabian Balke sowie zweier Paraden von Arne von Seelen noch Antworten in der Tasche. „Das hat doch funktioniert“, schmunzelte Physiotherapeutin Küsel auf Nachfrage. Als neuer Tabellenvierter freut sich die SG schon auf das nächste Heimspiel gegen den HC Bremen.

Tore SG Achim/Baden: Summa (11/6), Jacobsen (6), Podien (5), Block-Osmers (4), Meier (4), Balke (4), Zysk (2).

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