Jacobsen trifft achtmal für Reserve

Morsum macht Mittelweser mürbe – 28:21

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Fünf Tore beim 18:11 für Intschede erzielt: Theres Meisloh.

Verden - Der Tabellenzweite TSV Morsum II unterstrich seine Aufstiegsambitionen in der Handball-Regionsliga der Frauen durch einen 28:21-Sieg bei der HSG Mittelweser. Spitzenreiter TSV Bassen war spielfrei. Beim TSV Intschede geht es nach dem 18:11-Erfolg gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst II weiter aufwärts. Die HSG Cluvenhagen/Langwedel II fiel nach der 24:27-Niederlage bei der HSG PHOENIX Bassum-Twistringen II auf den drittletzten Tabellenplatz zurück.

HSG Mittelweser - TSV Morsum II 21:28 (12:15). Der TSV Morsum II mischt nach dem Auswärtssieg in Hoya weiter oben mit und bleibt erster und im Moment einziger Verfolger des Spitzenreiters TSV Bassen. Die HSG Mittelweser hielt in der zweiten Halbzeit bis zum 18:18 mit, da die Deckung der Gäste nicht genügend zupackte. Das wurde in der Schlussviertelstunde besser und prompt zogen die Gäste auf 24:18 davon und gewannen locker mit 28:21. Der TSV Morsum II hatte sich durch Maren Jacobsen verstärkt, die mit acht Treffern den Unterschied ausmachte. „Wichtig waren die beiden Punkte und die haben wir geholt“, atmete nach dem Abpfiff Morsums vierfache Torschützin Katrin Funke auf.

TSV Intschede - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 18:11 (10:7). Trotz des klaren Sieges war Peter Bartniczak nur bedingt zufrieden: „Wir haben gegen einen schwachen Gegner im Angriff viel zu viele Chancen ausgelassen und in der Abwehr viel zu viel zugelassen“, ärgerte sich der Intscheder Coach. Die Gäste hielten bis zum 7:7 mit, lagen aber zur Pause mit drei Toren zurück. Nach dem Wechsel baute der TSV Intschede seine Führung bis auf zehn Tore (17:7) aus und gewann schließlich mit 18:11. Beste Spielerin beim Sieger war die noch B-Jugendliche Theres Meisloh, die mit fünf Treffern auch erfolgreichste Intscheder Torschützin war.

HSG PHOENIX Bassum-Twistringen II - HSG Cluvenhagen/Langwedel II 27:24 (13:13). Die HSG Cluvenhagen/Langwedel II war krankheitsbedingt nur mit neun Spielerinnen angereist. Das machte sich in der letzten Viertelstunde entscheidend bemerkbar, als die Gäste mit 19:21 und 21:25 in Rückstand gerieten. Die Gastgeberinnen versuchten mit Härte das Spiel der Gäste zu stören, was auch gelang, da die Schiedsrichter selten einmal durchgriffen. So gab es am Ende eine 24:27-Niederlage der HSG Cluvenhagen/Langwedel II und ein Abrutschen auf den drittletzten Platz. „Wenn meine Spielerinnen etwas mehr geschützt worden wären, hätten wir hier nicht verloren“, ärgerte sich Cluvenhagens Coach Timo Lütje nach dem Abpfiff.

jho

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