Nürnberger Burg-Pokal: Norwegerin gewinnt Qualifikation in Verden

Isabel Freese zieht ins Finale ein

Sehr zufrieden mit Platz fünf und 73,241 Prozentpunkten war die Sottrumerin Nadine Husenbeth.
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Sehr zufrieden mit Platz fünf und 73,241 Prozentpunkten war die Sottrumerin Nadine Husenbeth.

Verden – Aufgrund der aktuellen Corona-Situation können die ursprünglich vorgesehenen Qualifikationsprüfungen zum Nürnberger Burg-Pokal der Dressurreiter 2020 nicht wie geplant stattfinden. Es musste ein Alternativplan mit neuen Qualifikations-Standorten erstellt werden. Die Qualifikationen finden vorerst weiterhin unter fast völligem Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Einer der jetzigen Qualifikationsstandorte waren die „Verdener Championate“ Für das dortige Finale hatten sich zwölf Reiterinnen und Reiter mit ihren sieben bis neunjährigen Pferden qualifiziert. Den Sprung ins Finale in die Frankfurter Festhalle (17. - 20. Dezember) schaffte Siegerin Isabel Freese (RV Oldenburger Münsterland) auf dem achtjährigen Hengst Top Gear von Totilas/Don Frederico mit 77,317 Prozentpunkten.

Top Gear war Prämienhengst der Mecklenburger Körung 2018 und präsentierte sich in Verden von seiner besten Seite. Mannschafts-Olympiasiegerin Heike Kemmer, die den Ritt des Paares kommentierte, fand zu Recht nur lobende Worte. In dieser Form sollte das Paar auch im Finale im Dezember in Frankfurt eine gute Chance besitzen, ganz vorne dabei zu sein. Isabel Freese ist nach ihrem Sieg in Essen-Herbergen in Frankfurt auch noch mit Fürsten Look (74,585) qualifiziert, muss sich aber entscheiden, mit welchem Pferd sie in Frankfurt starten will, da dort nur ein Pferd erlaubt ist. Platz zwei belegte mit 75,415 Prozentpunkten Emma Kanerva (Nordd. u. Flottbeker RV) auf dem achtjährigen Oldenburger Wallach Mist of Titanium. Einer der fünf Richter hatte sie mit 79,024 Prozent sogar auf Platz eins gesehen, ein anderer mit 72,439 Prozent lediglich auf Platz acht. Beide Wertungen fielen deutlich aus dem Rahmen. Einen guten fünften Platz mir 73,341 Prozent belegte die Sottrumerin Nadine Husenbeth (RC St. Georg zu Bremen) auf ihrer achtjährigen Stute Faviola von Foundation/Weltmeyer. „Wir haben eine sehr konstante Leistung abgeliefert und ich habe ein sehr gutes Gefühl gehabt. Heike Kemmer hat uns ja auch entsprechend gelobt“, freute sich Nadine Husenbeth über Platz fünf in einem sehr starken Feld. Hubertus Schmidt (RV Altenautal) sattelte in Verden mit dem siebenjährigen Hengst Vainqueur eines der jüngsten Pferde. Dafür hielt sich das Paar mit 72,976 Prozent sehr gut, auch wenn es keine Chance auf eine vordere Platzierung besaß und nur Neunter wurde.

Bereits qualifiziert für Frankfurt sind außer Isabel Freese auf Fürsten Look 74,585 %) oder Top Gear (77,317 %) auch schon Matthias Alexander Rath (Frankfurt) auf Destacado FRH (76,341 %) und Dorothee Schneider (Framersheim) auf Villeneuve (77,220 %) oder Sisters Act (77,122 %). Weitere Qualifikationsorte sind Balve, Ludwigsburg, Schenefeld, Gut Ising (Halle) und Ankum (Halle).

Alle Ergebnisse der Verdener Championate unter https://www.equi-score.de/index.php?mod=mod_verden2020h.

Von Jürgen Honebein

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