Keine Probleme beim 35:32 über Rotenburg / Morsum patzt beim 21:21

Intschedes Aufstieg rückt näher

Der Aufstieg rückt für Marieke Witzschke und den TSV Intschede immer näher. Foto: wes

Intschede – Die Frauen des TSV Intschede streben in der Handball-Landesklasse nach dem 35:32-Erfolg über den TuS Rotenburg mit Siebenmeilenstiefeln dem Aufstieg in die Landesliga entgegen. Erneut Federn lassen musste indes der direkte Konkurrent TSV Morsum, der sich mit einem 21:21 beim Kellerkind HSG Mittelweser/Eystrup begnügen musste. Weiterhin ohne jeden Punktgewinn ist Schlusslicht HSG Cluvenhagen/Langwedel.

TSV Intschede - TuS Rotenburg 35:32 (18:12). Das Intscheder Trainerduo Jannik Sievers und Lajos Meisloh hatte im Vorfeld ganz auf die erste und zweite Welle gesetzt. Mit Erfolg, wie sich im Anschluss herausstellen sollte. In einer Partie, die von den Gästen hart geführt wurde, kam Intschede erst nach dem 4:5-Rückstand so richtig in fahrt. In der zwölften Minute sorgte die 14-fache Torschützin Michele Dahlendorf mit ihrem Treffer zum 12:9 (15.) erstmals für eine beruhigende Führung. Doch es wurde noch deutlich besser, denn bis zum Wechsel erhöhte der favorisierte Tabellenzweite auf 18:12. Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ Intschede keinen Deut nach. Und als Stina Winkelmann das 26:18 (43.) markierte, war der Drops endgültig gelutscht. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Gastgeberinnen danach etwas ruhiger angehen und verpassten damit einen noch deutlicheren Sieg. „Das war ein Meilenstein in Richtung Aufstieg. Ich hatte zu keiner Phase der Partie das Gefühl, dass wir verlieren könnten“, ließ ein völlig zufriedener Sievers wissen. Allerdings warten nun noch drei knackige Auswärtsaufgaben auf sein Team.

HSG Mittelweser/Eystrup - TSV Morsum 21:21 (8:11). Für die Morsumerinnen, die sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen, reichte es nur zu einem Punkt. Dabei hatte es beim 21:18 (55.) noch nach einem Sieg ausgesehen. „Mir fehlten mit Wilkens, Schwarz, Gohl, Mielczarek und Jacobsen einige Stammkräfte. Zudem war Kathrin Höher angeschlagen. Allerdings hatten wir auch einen komplett gebrauchten Tag erwischt“, ärgerte sich Morsums Trainer Timo Lütje. Lange Zeit hatte es dennoch danach ausgesehen, als sollten die Gäste die Ausfälle kompensieren können. Denn nach dem 8:4 (21.) durch Alina-Sophie Meyer ging es mit einem 11:8 in die Pause. Daran änderte sich auch im zweiten Abschnitt wenig, in dem die Gäste durchgehend in Front lagen. Doch Lena Medings Bude zum 21:18 (55.) war der letzte Morsumer Treffer, da unter anderem Meding und Saskia Küster einen Siebenmeter vergaben. Das nutzte der Tabellenvorletzte konsequent aus und kam noch zum 21:21. Nach zuletzt 1:3-Punkten können die Morsumer ihre Aufstiegshoffnungen definitiv ad acta legen, sollte nächste Woche in Rotenburg nicht gewonnen werden.

SG HC Bremen/Hastedt - HSG Cluvenhagen/Langwedel 34:20 (20:10). Nach dem 1:1 (4.) durch Jill Kramer hatten die Gäste eine Viertelstunde nichts mehr zu lachen und sahen sich einem 5:15 (21.) gegenüber. „Und so einen Rückstand holt man dann nicht mehr auf. Doch ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf, denn danach hat sie sich zusammengerissen“, resümierte HSG-Trainerin Svenja Vast. Nachdem Warnke auf 9:17 gestellt hatte, ging es mit einem 10:20 in die Pause. Nach dem Wechsel blieb das Team aus der Hansestadt am Drücker und der letzte HSG-Treffer blieb Jill Kramer zum 20:33 (60.) vorbehalten. Vast: „Zumindestens hat sich unsere hohe Fehlerquote während der Partie deutlich reduziert.“  bjl

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