Internationales Dressur- und Springfestival verspricht erneut Pferdesport der Extraklasse

„Verden ist ein schönes Turnier“

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Auch Mannschafts-Weltmeister Carsten-Otto Nagel ist in Verden am Start.

Verden - Das Internationale Dressur- und Springfestival mit der Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde in Verden zählt auch in diesem Jahr zu den internationalen Top-Ereignissen im Pferdesport. Reiter, Pferde, Züchter und Pferdesportfans aus der ganzen Welt sind vom 6. bis 10. August auf dem Rennbahngelände und im Stadion zu Gast. Auf drei Plätzen gleichzeitig wird klasse Pferdesport geboten und zwar von der Reitpferdeprüfung für junge Hannoveraner bis zu den WM-Entscheidungen der fünf und sechs Jahre alten Dressurpferde, zum Grand Prix Special und zum Großen Preis der Reiterstadt Verden.

Rund 40000 Besucher lockt das Dressur- und Springfestival und die WM der Jungen Dressurpferde durchschnittlich in jedem Jahr an. Für das CSI reisen Teilnehmer aus zwölf Nationen nach Verden, darunter niederländische Springreiter in doppelter Mannschaftsstärke mit zwei besonders renommierten Sattelkünstlern. Zum einen gehört der Einzel-Olympiasieger 2000 von Sydney und Mannschaftsweltmeister 2006 Jeroen Dubbeldam zum Team und zum anderen Mannschaftsweltmeister (2006) und Mannschaftseuropameister (2007) Albert Zoer, der immer wieder betont, das „Verden einfach ein rundum schönes Turnier ist“. Zu den deutschen Top-Teilnehmern zählt wieder der Mannschafts-Weltmeister Carsten-Otto Nagel (Wedel), der inzwischen seine Weltklassestute Corradina verletzungsbedingt aus dem Sport verabschieden musste. Der Titelverteidiger der Riders Tour 2013 trifft in Verden unter anderem auf die frischgebackene Landesmeisterin Mynou Diederichsmeier, auf Gilbert Böckmann, Hergen Forkert, „Jockl“ Heyer, Florian Meyer zu Hartum, Philipp Rüping und Josef-Jonas Sprehe.

Aus 13 Nationen kommen die Teilnehmer des CDI. Die US-Amerikaner haben gleich fünf Reiter und Reiterinnen genannt, darunter ihren Top-Star Steffen Peters. Aus Russland und Kanada reist ein Quartett zur WM-Vorbereitung an und unter den deutschen Kandidaten ragen Isabell Werth (Rheinberg), Hubertus Schmidt (Borchen) und Carola Koppelmann (Warendorf) heraus. Alle drei haben bereits mit Olympia-, WM- und EM-Edelmetall überzeugt. Werth glänzte zuletzt beim CHIO in Aachen mit ihrer noch jungen Fuchsstute Bella Rose. Dazu kommt in Verden unter anderem eine Qualifikationsprüfung zum Nürnberger Burgpokal für sieben bis neun Jahre alte Dressurpferde und eine Vorbereitungsprüfung zum Piaff Förderpreises der Liselott-Schindling-Stiftung. Hier wird auch Lisa Müller starten, die bayerische Vizemeisterin in der Dressur und Ehefrau vom Fußball-Nationalspieler Thomas Müller. Beide Serien haben ihre Tauglichkeit und ihren großen Wert für künftige Championatskandidaten längst unter Beweis gestellt. Ein absolutes Glanzlicht für Züchter ist die Herwart von der Decken-Schau, die große Stutenschau des Hannoveraner Verbandes am Mittwoch ab 10 Uhr sowie die Hannoveraner Reitpferdechampionate und die Hannoveraner Springpferdechampionate. Regelmäßig lockt das Schaulaufen der Besten aus der Landespferdezucht reihenweise Pferdefans an. Verdens Internationales Dressur- und Springfestival hat einen Etat von 800000 Euro, rund 140000 Euro daraus entfallen auf Preisgelder. Zu den Sahnestückchen der Veranstaltung zählt die Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde. Bislang sind für das Championat die deutschen Kandidaten vollständig benannt. Die gastgebende Nation darf mehr Pferde entsenden, als die anderen Nationen. Am Sonnabend steht die erste WM-Entscheidung mit dem Finale der fünfjährigen Dressurpferde an, am Sonntag ist das Finale der sechsjährigen Dressurpferde.

Tickets gibt es im Vorverkauf unter Tel.: 01806/9990000 (Ticketmaster) von Montag bis Freitag zwischen 9 und 22 Uhr, Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr.

jho

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