Intercup: TV Oyten zieht nach 4:3-Erfolg über Midstars in die nächste Runde ein

Rico Buchholz krönt das internationale Debüt

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Rico Buchholz sicherte dem TV Oyten mit seinem Erfolg über den Ex-Holtumer Jan Tammenga in Diensten des TTV Midstars den Einzug in die zweite Runde des Intercups.

Oyten - Von Kai Caspers. Der große Jubel nach dem 4:3-Erfolg über den niederländischen Erstligisten TTV Midstars in der ersten Runde des Intercups – er kam mit etwas Verzögerung auf Seiten des Tischtennis-Verbandsligisten TV Oyten. Das war jedoch einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass der entscheidende Erfolg von Rico Buchholz über den Ex-Holtumer Jan Tammenga mit einem Netzball besiegelt wurde.

Die betretene Stille in der Halle nach dem etwas „unschönen“ Ende einer tollen Veranstaltung wich im Anschluss jedoch einer großen Jubelarie auf Seiten der Oytener. „Das ist einfach nur unglaublich. Damit hatten wir im Vorfeld sicher nicht gerechnet“, war TVO-Kapitän Frank Müller die Freude deutlich anzuhören. „Über die Leistung von Peter brauchen wir gar nicht zu reden. Das war schon bärenstark. Dennoch gebührt Rico ein Sonderlob. Er hat im entscheidenden Spiel gegen Tammenga die Nerven bewahrt“, war Buchholz für Müller dann auch der Matchwinner.

Galt der Erstliga-Aufsteiger aus Holland im Vorfeld der Partie noch als leichter Favorit, wurden die Gäste in Oyten kalt erwischt. Spitzenspieler Peter Igel „zerlegte“ Henk Jan Wils beim 11:5, 11:3, 11:5 nach allen Regeln der Kunst. Der Niederländer fand zu keiner Phase ein Mittel gegen die Defensivkünste des Oyteners. Und es kam noch besser für die Gastgeber. Zwar musste sich Rico Buchholz gegen die erst 15 Jahre alte Chinesin Shouhan Men extrem strecken, sorgte aber nach drei umkämpften Sätzen für die 2:0-Führung. Die war jedoch nicht von langer Dauer, denn nachdem Marco Gluza knapp gegen Tammenga verloren hatte, unterlag er auch an der Seite von Rico Buchholz im Doppel zum 2:2. Die Abwehrkünste von Peter Igel ließen im Anschluss aber auch Men völlig verzweifeln und Oyten fehlte nur noch ein Punkt zum Einzug in die zweite Runde.

Was folgte, waren zwei Krimis der Extraklasse. Zunächst lieferte sich Gluza ein beeindruckendes Offensivfeuerwerk mit Wils. Dabei wähnte sich der Oytener beim 8:5 im entscheidenden fünften Satz bereits auf der Siegerstraße. Doch sein Gegner gab sich nicht geschlagen und legte ein 10:8 vor. Beim 9:10 ging Gluza volles Risiko und überraschte den Niederländer mit einem schnellen Aufschlag. In der Verlängerung fehlte es jedoch am Glück – 11:13. Damit ruhte die Verantwortung nun auf den Schultern von Buchholz. Und der Oytener startete gut, ehe Tammenga besser ins Spiel kam und nicht nur zum 1:1 ausglich, sondern im dritten Satz ein 8:4 vorlegte. Buchholz kämpfte sich jedoch zurück und gewann knapp mit 12:10. Im vierten Satz schien beim 8:2 alles klar, ehe der Holländer eine Aufholjagd startete und auf 6:8 verkürzte. Doch erneut hatte der Oytener die bessere Antwort parat. Leistete sich sein Gegner beim 7:9 zunächst einen Fehlaufschlag, hatte Buchholz beim 10:9 Glück mit einem Netzroller. Aber das interessierte letztlich niemanden mehr.

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