„Intensität in der Deckung verbessert“

Handball-Oberligist SG Achim/Baden verliert gegen TV Cloppenburg 

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Auch drei erzielte Treffer von Achim/Badens Steffen Fastenau reichten am Samstagabend gegen Cloppenburg nicht, um das Heimspiel in der Lahofhalle zu dominieren.

Baden - Von Björn Lakemann. Auch der zweite Ausflug in die Badener Lahofhalle war für den Handball-Oberligisten SG Achim/Baden beim 24:26 (13:12) gegen den TV Cloppenburg nicht von Erfolg gekrönt. Dennoch gab es alles andere als erschütterte Mienen nach der sechsten Saisonniederlage, wie das Keeperduo Arne von Seelen und Olaf Sawicki (zusammen 19/2 Paraden) bewies. „Gegenüber dem schwachen Auftritt gegen Delmenhorst hat sich insbesondere die Intensität in der Deckung deutlich verbessert. Letztlich haben wir uns selber geschlagen“, resümierten beide Schlussmänner unisono.

Gäste-Spielmacher Tobias Freese, einst mehrere Jahre in Diensten der Spielgemeinschaft, der seine gute Leistung mit fünf Treffern garnierte, schnaufte durch: „Ein echter Arbeitssieg, den wir schon viel eher hätten zu unseren Gunsten entscheiden müssen. Aber gegen die SG ist es immer schwer, die klasse als Team funktioniert hat.“ Knackpunkt der Partie: In der Schlussphase spielte es der TC einfach einen Tick cleverer. In dieser Phase vergab die SG gleich drei hochkarätige Einwurfchancen. „Da musst du das Ding einfach mal reinmachen. Ansonsten haben wir verdammt viel richtig gemacht“, ärgerte sich ein gefrusteter SG-Trainer Tobias Naumann, dem insbesondere der vierte Siebenmeter vom sonst sicheren Kevin Podien nachhaltig im Gedächtnis haften blieb. Beim Stande von 24:25 (58.) vergab der Handballer des Jahres mit einem heftigen Knaller ans Lattenkreuz.

Dabei hatte sein Team nach dem 3:4 (12.) durch Bence Lugosi bestens ins Spiel gefunden und nach Malte Meyers einziger Bude mit 10:7 (19.) geführt. Bis zur Pause transportierte das Naumann-Team die Führung, doch dann hatten die Gäste einen guten Lauf und der Niederländer Edwin de Raad traf per Doppelschlag zur Führung – 18:17. Witt und Freese legten nach – 18:22 (45.). Jetzt war die SG gefordert und sie lieferte bis zu Podiens Fehlwurf. „Bei den Gästen spielen halt alles keine Anfänger. Wir hatten dreimal die Chance auszugleichen, aber ließen die Chancen ungenutzt“, bilanzierte Tobias Naumann der weiß, dass der Auftritt der Achimer bei der SG HC Bremen/Hastedt am kommenden Sonnabend auch wieder alles andere als ein Selbstläufer werden wird.

SG Achim/Baden: Sawicki, von Seelen – Block-Osmers (2), Borchert (2), Zysk (1), Podien (5/3), Rauer (3), Windßuß (1), Fastenau (3), Dreyer (3), Mühlbrandt (2), Schmidt (1).

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